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Enttäuschte de Randamie: „Keiner hat mit mir geredet.“

Germaine de Randamie (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Viereinhalb Monate nach ihrem Titelgewinn endete Germaine de Randamies Regentschaft als Weltmeisterin im Federgewicht der Frauen. Die Niederländerin wurde am heutigen Montag abgesetzt, ihr Titel für vakant erklärt. Wie de Randamie erklärte, erfuhr sie davon nur über die sozialen Netzwerke.

„Ich hatte absolut keine Ahnung, dass sie mir den Gürtel wegnehmen“, so de Randamie gegenüber MMAFighting.com. „Ich habe es über die sozialen Medien erfahren. Cyborg kämpft gegen Megan Anderson um den Titel. Keiner hat mir irgendwas davon gesagt.“

Damit widerspricht die Niederländerin der offiziellen Stellungnahme der UFC. Die Organisation hatte in einer Pressemitteilung erklärt, man habe de Randamie und ihr Management von der Entscheidung in Kenntnis gesetzt, den Federgewichtstitel neu auskämpfen zu lassen.

Die 33-Jährige wurde vier Monate nach ihrem erfolgreichen Titelkampf von der UFC als Championesse wieder abgesetzt, nachdem sie sich weigerte, gegen die Top-Herausforderin Cristiane „Cyborg“ Justino anzutreten. Laut der UFC würde eine solche Weigerung die Integrität des Sports beschädigen, weswegen man sich zu diesem Schritt gezwungen sah.

Die Niederländerin ließ bereits vor Wochen durch ihr Management verlauten, dass sie nicht gegen die „nachweisliche Betrügerin“ antreten werde und der Meinung sei, Justino dürfe überhaupt nicht in der UFC antreten. Nach der Enthebung durch die UFC denkt die „Iron Lady“ jedoch bereits nach vorne:

„Ich komme auf jeden Fall wieder. Ich gehe zurück ins Bantamgewicht.“