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Eklat nach Punktsieg – Fabricio Werdum verpasst gegnerischem Coach Push Kick

Fabricio Werdum und Edmond Tarverdyan mussten voneinander getrennt werden.

Der Co-Hauptkampf von UFC 203 zwischen Fabricio Werdum und Travis Browne war eigentlich schon verrückt genug. Nach dreimal fünf Minuten ging es im Octagon nach dem Schlussgong aber noch einmal richtig zur Sache.

Während Werdum und Browne nach ihrem Kampf auf die Urteilsverkündung durch Bruce Buffer warteten, begann Brownes Trainer Edmond Tarverdyan laut über Werdum zu schimpfen. Werdum und Tarverdyan liefen im Octagon aufeinander zu, da verpasste der Brasilianer dem Coach auf einmal einen Push Kick und ging in Kampfstellung. Beide mussten voneinander getrennt werden. Auf der Pressekonferenz nach der Veranstaltung erklärte Werdum, was da im Octagon passiert war.

„Ich weiß nicht wie er heißt, aber er sagte zu mir 'Hey, halt den Rand, du Hurens*hn'“, so Werdum über Tarverdyan. „Ich fragte: ‚Wie bitte?‘ Er sagte: 'Motherf*cker, halt den Rand, Motherf*cker.' Ich habe ihm keinen starken Tritt verpasst. Ich wollte ihn nur auf Distanz halten.“

Werdum konnte sich nicht erklären, warum Tarverdyan nach dem Kampf so reagierte. Den Tritt habe er nur zur Selbstverteidigung abgefeuert.

„Ich weiß, dass er ein Boxtrainer ist und ich habe es in seinen Augen gesehen, dass er mich gleich schlagen will“, so Werdum. „Ich habe ihn nur auf Distanz gehalten. Das war’s. Aber er ist zuerst auf mich losgegangen. Er hat viele böse Sachen gesagt. Meine Mutter hat mir beigebracht, niemals böse Sachen zu anderen zu sagen. Aber er hat angefangen.“

Eine Strafe haben die beiden für den Tumult im Käfig aber nicht zu erwarten. Die Sportkommission von Ohio hat sich bereits mit Werdum und Tarverdyan zusammengesetzt. Beide haben sich für den Vorfall entschuldigt.

„Beide sagten, dass sie die Sportkommission respektieren und versicherten, dass so etwas nie wieder passieren würde“, so Kommissions-Chef Bernie Profato.