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Edson Barboza legt Einspruch gegen Felder-Sieg bei UFC 242 ein

Edson Barboza (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Am vergangenen Samstag konnte Paul Felder seine Revanche gegen Edson Barboza feiern. Nachdem Barboza den ersten Kampf im Jahr 2015 gewonnen hatte, musste sich der Brasilianer bei UFC 242 dem Amerikaner geschlagen geben. Doch das Lager von Barboza will die Niederlage nicht hinnehmen und Einspruch einlegen.

Paul Felder und Edson Barboza hatten den vorletzten Kampf bei UFC 242 bestritten. Nach drei Runden im Käfig ging es an die Punktrichter, die den Kampf geteilt für Felder werteten. Ein Punktrichter hatte dabei alle drei Runden für Barboza gewertet, der zweite alle drei für Felder und der dritte zwei von drei für Felder. Ein Fehler in den Augen von Barbozas Camp.

„Wir glauben, dass der Kampf nicht richtig gewertet wurde“, sagte Barbozas Manager Alex Davis gegenüber MMAFighting.com. „Der Fakt, dass ein Punktrichter den Kampf mit 30 zu 27 an Junior gegeben hat und einer mit 30 zu 27 an Felder ist ein großer Indikator ihrer Verwirrung. Unserer Ansicht nach hat Junior den Kampf mit 29 zu 28 gewonnen, nachdem er die ersten beiden Runden gewonnen hat. Eine Ansicht, die jeder geteilt hat, mit dem wir gesprochen haben, jeder in der Arena, Journalisten und der Medien.“

Interessant ist dabei, dass Davis dabei sogar zugibt, dass sein Kämpfer nicht alle drei Runden gewonnen hat, also auch die 30 zu 27 für den Brasilianer falsch ist. Nun will das Lager Einspruch gegen die Wertung einlegen, auch wenn die Chancen auf eine Entwertung des Kampfes sehr gering sind.

„Wir können das nicht zulassen. Diese Kämpfer investieren viel Zeit und Mühe in ihre Kämpfe, daher können wir keine Punktrichter haben, die solche Fehler machen und nicht kontrolliert werden. Wir denken, dass Junior zwei von drei Runden gewonnen hat und wir würden uns nicht beschweren, wenn der Kampf mit 29 zu 28 an Felder gegangen wäre. Nichts gegen Paul, er ist ein großartiger Kämpfer und Typ wie sein ganzes Team, aber ich denke, Junior hat sehr stark gekämpft und wir fechten dieses Ergebnis an.“