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Eddie Alvarez entschuldigt sich: „Ich habe dumm gekämpft“

Eddie Alvarez

Der Kampf gegen Conor McGregor hätte für Eddie Alvarez kaum schlechter laufen können. Schon in der ersten Runde wurde der Leichtgewichtschampion mehrfach zu Boden geschlagen, bevor er dann im zweiten Durchgang endgültig einbrach und durch T.K.o. besiegt wurde. Nach dem Titelverlust äußerte sich Alvarez zu seiner Niederlage.

„Der Gedanke war es nicht, vor ihm zu stehen und mit ihm zu boxen“, erklärte Alvarez im Interview nach dem Kampf. „Ich habe keinen guten Kampf gekämpft. Ich habe Kicks abgefeuert und die Kicks waren erfolgreich. Ich habe häufiger getreten und nicht genug gerungen. Der Plan war es, mit einem Typen zu ringen, der gerne boxt – und das habe ich nicht getan. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum ich das nicht getan habe, aber dafür habe ich bezahlt. Er hat sich das zunutze gemacht.“

Alvarez fand gegen den blitzschnellen McGregor keine Mittel, wurde immer wieder ausgekontert und hart getroffen. Alvarez versuchte zwar, den Kampf auf den Boden zu verlagern, hatte aber große Probleme in die Nahdistanz zu kommen.

„Es war dumm, das gebe ich zu. Das war nicht mein Plan. Ich habe dafür bezahlt, mich nicht an meinen Gameplan zu halten“, so Alvarez.

Nachdem es im Vorfeld viel böses Blut zwischen Alvarez und McGregor gab, hatte Alvarez nach dem Kampf ein paar lobende Worte für den ersten Doppel-Champion der UFC-Geschichte parat: „Es ist unglaublich (was er erreicht hat). Er hat phänomenale Arbeit geleistet und er leistet weiter gute Arbeit für den MMA-Sport.“

Nun will sich Alvarez, der das Gold im Juli mit einem starken Sieg gegen Rafael dos Anjos an sich gerissen hatte, erst einmal eine kleine Pause gönnen.

„Ich war in diesem Jahr ziemlich aktiv und bin auch nach dem Titelgewinn im Juli nicht wirklich nachhause gekommen“, erklärte Alvarez. „Ich will einfach nur meine Frau und meine Kinder sehen. Das ist alles, was ich gerade im Kopf habe. Es tut mir leid. Ich habe dumm gekämpft. Es war kein guter Kampf. Das war nicht mein Plan und dafür habe ich bezahlt.“