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Dustin Poirier über Conor McGregor: Er ist kein Gott!

Dustin Poirier (Foto: Dorian Szücs/Groundandpound.de)

Am Mittwoch gab die UFC einen Kampf bekannt, der sich schon jetzt anschickt, eine der brisantesten Begegnungen in der Geschichte der Federgewichtsklasse zu werden: Der gleichermaßen geliebte wie gehasste Senkrechtstarter Conor McGregor trifft am 27. September bei UFC 178 auf Dustin Poirier, die Nr. 6 der UFC-Rangliste (GnP berichtete).

Seit die UFC diesen Kampf angekündigt hat, tingelt Dustin Poirier durch verschiedene amerikanische Radioshows, um seine Meinung zu Conor McGregor und dem riesigen Hype, der um den Iren gemacht wird, abzugeben.

Am vergangenen Samstag feierte McGregor bei UFC Dublin seinen dritten Sieg im Octagon. Bei der „UFC Fight Night" in seiner Heimat bezwang er den Brasilianer Diego Brandao durch T.K.o. in Runde eins. „Er sah gut aus, aber er kämpfte gegen jemanden, der nicht besonders gut war", sagte Poirier bei „MMA Fight Corner" über den Kampf zwischen McGregor und Brandao.

Poirier meint, der Hype um McGregor sei nicht gerechtfertigt, da er erst dreimal im Octagon gestanden ist, aber bereits wie ein Champion gefeiert wird. „Es nervt mich, dass er gepriesen wird, als sei er ein Gott", sagt Poirier. „Der Kerl hat drei Kämpfe in der UFC. Wenn er nicht Irland vertreten würde, wäre er irgendwo im Vorprogramm. Ich pfeife auf den Hype. Er klopft zu viele Sprüche und zieht damit den Hass anderer Leute auf sich. Andererseits wollen ihn die Leute kämpfen sehen, er bewirbt den Sport und die Federgewichtsklasse. Aber jetzt ist Schluss damit, am 27. September kommt die Wahrheit heraus."

Gegenüber „MMAJunkie Radio" sagte Poirier: „Ihr habt ihn zu einem Giganten gemacht und ich werde diesen Giganten erledigen. Es wird herrlich. Das ist ein großer Kampf für mich und ich bereite mich gewissenhaft vor. Ich unterschätze ihn nicht. Er ist gefährlich, aber er ist nicht die Legende, zu der er gemacht wird."

Poirier hat acht seiner zehn Kämpfe in der UFC gewonnen. Zuletzt siegte er dreimal in Folge, gegen Akira Corassani, Diego Brandao und Erik Koch. Seine beiden Niederlagen erlitt er gegen Cub Swanson und, im „Kampf des Jahres 2012", gegen Chan Sung Jung. Wäre er derjenige, der den Hype um McGregor beendet, würde ihm das einen enormen Schub geben.

„Ich denke, dass McGregor dieses Mal ein bisschen mehr abgebissen hat, als er kauen kann", sagt Poirier. „Ich respektiere ihn als Kämpfer, er ist gefährlich und hat großartige Instinkte. Aber ich habe gegen die Besten der Welt gekämpft und weiß, was es braucht, um auf diesem Niveau zu kämpfen. Gegen mich wird er zum ersten Mal einen richtigen Kampf bestreiten."