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Dopingverdacht: Neil Magny kämpft nicht bei UFC Rochester

Neil Magny (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

Das Weltergewicht Neil Magny ist durch einen Dopingtest gefallen. Somit kann er nicht im Co-Hauptkampf der UFC Fight Night antreten, die Samstagnacht in Rochester, New York stattfindet.

Viele fragten sich, warum die UFC nur wenige Tage vor der UFC Fight Night in Rochester den Co-Hauptkampf geändert und dem Brasilianer Vicente Lique in Derrick Krantz einen neuen Gegner vor die Fäuste gestellt hat. Die Antwort bekamen sie nun von Neil Magny persönlich.

Am Dienstag schrieb Magny, der seit 2013 in der UFC kämpft, dass er am 5. Mai im Rahmen des Anti-Doping-Programms der UFC eine Dopingprobe abgegeben hat. Bei dem Test wurde eine Substanz namens Di-Hydroxy-LGD-4033 entdeckt, ein selektiver Androgenrezeptor-Modulator (SARM), der in seiner Wirkung anabolen Steroiden ähnelt.

In seinem Statement erklärte Magny, er sei sich keiner Schuld bewusst und er würde mit der USADA kooperieren, die das Anti-Doping-Programm der UFC überwacht.

„Im Laufe meiner MMA-Karriere war ich immer sehr transparent“, schrieb Magny. „Ich habe keine Angst davor, es zuzugegeben, wenn ich etwas Falsches getan habe. Ich war immer ein Befürworter eines strengen Anti-Doping-Programms in der UFC und bot der USADA sogar an, meine Dopingproben für Forschungszwecke zu nutzen. Ich bin mir zweifelsohne sicher, dass ich mich entsprechend der Standards der USADA verhalten habe.“

Magny schrieb weiter, er vertraue darauf, dass die USADA diese Situation zeitnah klären werde und dass er von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen wird.

Der 31 Jahre alte New Yorker ist nicht der einzige UFC-Kämpfer, in dessen Dopingprobe der SARM Di-Hydroxy-LGD-4033 nachgewiesen wurde. Bereits im Dezember erwischte es Walt Harris. Die USADA fand heraus, dass das positive Testergebnis von Harris durch ein kontaminiertes Supplement zustande gekommen ist. Dafür sperrte sie Harris dennoch für vier Monate.