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Dopingtest von Jon Jones am Kampftag negativ

Jon Jones (Foto: jonnybones/instagram.com)

Jon Jones‘ Dopingtest im Rahmen von UFC 232 am 29. Dezember ist sauber. Das bestätigte CSAC-Kommissar Andy Foster auf Anfrage von ESPN. Dabei sollen sich auch keine weiteren Spuren von Turinabol, die zur Verlegung des Events nach Inglewood führten in der Probe von Jones befunden haben.

Jon Jones hatte im Vorlauf zu seinem Comeback bei UFC 232 am 29. Dezember immer wieder Dopingproben abgegeben, die in unterschiedlicher Intensität Spuren von Turinabol aufzeigten, dem Steroid, auf das er im Vorjahr positiv getestet wurde. Die USADA meldete die Anomalien nicht an die Kommissionen, da sie davon ausging, dass es sich noch um Ablagerungen aus der Einnahme von 2017 handeln könne, da der Wert so gering sei. Daher habe man die Tests auch nicht als positiven Dopingtest vermeldet.

Für die NSAC jedoch Grund genug, den Fall einer weiteren Prüfung zu unterziehen, allerdings erst in diesem Jahr, da die Behörde kurz vor den Feiertagen personell unterbesetzt war. Die UFC reagierte daraufhin mit der Verlegung des kompletten Events nach Kalifornien, wo Jones wenige Tage vorher noch seine Kämpfer-Lizenz von der CSAC erhalten hatte.

Bei Jones und der UFC dürfte nun großes Aufatmen angesagt sein. Durch den negativen Test steigen auch Jones‘ Aktien, bei der kommenden Anhörung der NSAC seine Lizenz für Nevada zurückzuerhalten, sodass er bei UFC 235 am 2. März auf Anthony Smith treffen kann.