UFC News

Donald Cerrone kommt ohne Bruch im Gesicht davon

Donald Cerrone (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Glück im Unglück für Donald Cerrone. Der „Cowboy“, der am Samstag bei UFC 238 Tony Ferguson unterlag, nachdem ihm die Ringärzte keine Freigabe für die dritte Runde gaben, ist ohne schwere Verletzungen aus der Auseinandersetzung herausgegangen. Der vermutete Bruch der Augenhöhle konnte nicht bestätigt werden.

„Ich bin gesund, danke für die Nachrichten und dafür, dass ihr euch Sorgen um mich macht“, schrieb Cerrone am Dienstag auf Instagram. „Da war nur Luft in meinem Auge. Keine gebrochenen Knochen und keine an- oder gebrochene Augenhöhle. Ich sitze jetzt rum und warte auf den Rückkampf oder den nächsten Fight!“

Cerrone stand am Samstag Tony Ferguson gegenüber und lieferte sich den erwarteten offenen Schlagabtausch mit „El Cucuy“. Dabei wurden die Nase und sein rechtes Auge in der zweiten Runde stark in Mitleidenschaft gezogen. Cerrone machte dann in der Rundenpause vor dem letzten Durchgang den Fehler, die Nase zu blasen.

Dabei schoss Luft hoch in sein Auge, das komplett zu schwoll. Die Ringärzte verweigerten dem „Cowboy“ anschließend die Freigabe für die letzte Runde, wodurch Tony Ferguson einen Sieg durch T.K.o. zugesprochen bekam. Zum Zeitpunkt des Abbruchs lag Ferguson auf den Punktezetteln vorne. Cerrone konnte sich zumindest mit dem Bonus für den Kampf des Abends trösten.

Ferguson hatte bereits im Käfig einen direkten Rückkampf angeboten. Ob es dazu kommt, wird die Zeit zeigen. Mit zwölf UFC-Siegen in Serie hat sich der einstige Interims-Champion Tony Ferguson eigentlich schon lange einen Titelkampf in der UFC verdient.