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Donald Cerrone: Ich werde mir den Titel holen! Es wird passieren!

Donald Cerrone (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Am vergangenen Samstag musste sich der „Cowboy“ Donald Cerrone in Vancouver gegen Justin Gaethje seine zweite Niederlage in Folge abholen. Nachdem er bereits im Juni gegen Tony Ferguson gestoppt wurde, musste ihn in Vancouver der Ringrichter vor größerem Schaden bewahren, auch wenn Cerrone im Anschluss protestierte. Und der „Cowboy“ gibt sich weiter kampfeslustig und träumt weiter vom Titel.

„Ich fühle mich nicht so, als ob ich bald die Fackel weitergebe“, sagte Cerrone nach seinem Kampf. „Ich werde mir den Titel holen. Es wird passieren. Ich rutsche jetzt nur ein wenig in den Rankings ab. Ich komme zurück. Ich werde hart trainieren und dann hole ich mir das Ding. Es ist das letzte, was mir für mein Vermächtnis noch fehlt.“

Dem 36-Jährigen ist jetzt bereits ein Platz in der UFC Hall Of Fame sicher. Bereits jetzt hält Cerrone die UFC-Rekorde für die meisten Kämpfe (33), Siege (23), Finishes (16), Niederschläge (20) und Boni (18) in der Geschichte der Organisation. Nur ein UFC-Titel war Cerrone, der vor elf Jahren zumindest den WEC-Titel gewinnen konnte, war ihm nicht vergönnt. Seine einzige Chance auf den Gürtel ging gegen Rafael dos Anjos verloren.

„Man kann das größte Vermächtnis dieser Welt haben, aber wenn ich keinen Titel gewinne, dann fehlt einfach etwas“, so Cerrone weiter. „Ich habe viel über meine Karriere nachgedacht und das ist alles, was ich noch erreichen will.“

Dabei ist sich der Amerikaner bewusst, dass er bereits jetzt ein Vorbild für viele andere Kämpfer ist. „Das ist sehr cool, dass mir Leute nacheifern. Es gibt mittlerweile einige Kämpfer, die einfach oft kämpfen wollen und mir sagen, dass sie es genauso wie ich machen wollen. Ich bin sehr glücklich darüber. Ich liebe diesen Sport und es gibt nichts, was sonst lieber täte.“

Der 36-jährige ist jedoch mit sich selbst im Reinen, sollte er einmal seine Karriere beenden, ohne vorher den Titel gewonnen zu haben.

„Andererseits, wenn jeder sagt, dass man so hart arbeitet, alles versucht und das Ziel trotzdem nicht erreicht, ist man dann am Boden zerstört? Nein, denn man hat alles gegeben. Das ist etwas, das ich meinem Sohn beibringen kann. Ich habe es versucht und ich habe verflucht nochmal alles dafür gegeben.“