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Dominick Cruz: „Urijah Faber ist untrainierbar“

Dominick Cruz (Foto: Florian Sädler)

Bei UFC 199 kommt es im Co-Hauptkampf des Abends zum lange erwarteten dritten Aufeinandertreffen zweier der besten Bantamgewichte der MMA-Geschichte: Der Weltmeister Dominick Cruz und seine langjährige Nemesis Urijah Faber machen an diesem Abend nicht nur den Titel unter sich aus, sondern klären auch, wer am Ende seiner Karriere eine positive Bilanz in dieser Trilogie vorweisen kann. Cruz sieht sich in diesem Duell klar vorne. Laut ihm stagniert die Entwicklung des „California Kid“ seit Jahren.

Fünf Jahre mussten sich MMA-Fans gedulden, nun hat das Warten bald ein Ende. Durch den Titelgewinn von Dominick Cruz gegen TJ Dillashaw erhält das anstehende Duell mit Urijah Faber zusätzliche Brisanz. Neben dem Prestige eines Sieges in dieser Trilogie verlässt der Gewinner das Octagon zusätzlich mit dem Weltmeisterschaftsgürtel im Bantamgewicht. Der Champion macht sich jedoch kaum Sorgen um einen Verlust seines Titels. Er sieht bei seinem künftigen Gegner nicht die nötige Entwicklung, um sich erneut auf den MMA-Thron zu schwingen.

„Ich glaube nicht, dass er sich zurückentwickelt hat“ so Cruz über Faber. „Das glaube ich nicht. Ich glaube nicht, dass er schlechter geworden ist. Ich glaube, er ist auf dem gleichen Stand geblieben und der Sport hat sich entwickelt. Das ist der Unterschied. Ich glaube, dass Faber untrainierbar ist. Jedes Mal, wenn jemand kommt, um ihn zu trainieren, wirft er ihn wieder raus, weil er immer das Alphatier sein muss. Das ist der Niedergang seiner Karriere.“

Trotz der Vorgeschichte der beiden scheint der Weltmeister wenig Vorfreude auf den anstehenden Kampf zu empfinden. Der „Dominator“ akzeptierte das Duell jedoch aufgrund der regen Nachfrage zahlreicher Fans: „Mit Faber ist es so: Das Ganze ist größer als ich und größer als dieser Blödmann. Es geht  hier mehr um die Fans. Ich habe über die Jahre so viele Fragen zu dem Kampf gestellt bekommen, unter anderem wann ich Faber endlich zum Schweigen bringe.“

„Er ist schon lange in dem Sport, viele stehen hinter ihm. Leute glauben an ihn. Ich muss seinen Fans eine Chance geben. Hört mir zu, Faber-Fans: Ich gebe euch die Chance, eine letzte Chance, um euch im Ruhm zu sonnen. Er wird es nicht für euch tun, also mach ich es.“

Nun will der Mann aus San Diego dieses Kapitel endgültig hinter sich lassen und sich danach auf andere Aufgaben konzentrieren: „Ich kann es nicht mehr hören. Lass mich endlich alle offenen Fragen beantworten und das Gerede beenden. Es ist mir egal, ich kämpfe sowieso. Das ist, was ich tue. Ich werde so oder so kämpfen.“