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Angriff mit Pistole: Schwere Vorwürfe gegen Diego Brandao

Diego Brandao (Foto: Tobias Bunnenberg)

UFC-Kämpfer Diego Brandao wurde am vergangenen Freitag in Albuquerque verhaftet, weil er einen Mann vor einem Strip Club mit einer Pistole geschlagen haben soll. Der Brasilianer durfte das Gefängnis aber bereits am Sonntag nach Zahlung einer Kaution von 15.000 Dollar wieder verlassen.

Laut Polizeibericht befand sich Brandao in der Nacht zum Donnerstag in einem Strip Club in Albuquerque und wurde nach Streitigkeiten mit dem DJ dazu aufgefordert, die Lokalität zu verlassen. Brandao habe versucht, wieder in den Strip Club einzudringen und dabei den Türsteher und weitere Personen mit Schlägen angegriffen. Der 28-Jährige sei dann verschwunden und mit einer Pistole zurückgekehrt. Mit dieser habe er dann einen Besucher des Clubs bedroht. Mit dem Griff der Waffe soll er zudem einen Barkeeper geschlagen haben.

Ernsthaft verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Als die Polizei eintraf, war Brandao bereits vom Tatort verschwunden. Ihm wird nun Körperverletzung und Angriff mit einer tödlichen Waffe vorgeworfen.

„Uns ist bewusst, dass UFC-Federgewicht Diego Brandao am Freitag nach einem Vorfall in einem Geschäftsbetrieb in Albuquerque verhaftet worden ist“, so die UFC in einem offiziellen Statement. „Wir sammeln momentan noch Informationen über den Vorfall. Während wir über die Art des Vorfalls besorgt sind, ist es wichtig zu sagen, dass Brandao Anspruch auf einen Prozess vor einem Gericht hat.“

Brandao sitzt momentan eine Suspendierung der Sportkommission von Nevada ab. Der Sieger der 14. Staffel von „The Ultimate Fighter“ war nach seinem Kampf gegen Brian Ortega bei UFC 195 im Januar positiv auf Marihuana-Konsum getestet worden. Am Dienstag soll über die Länge der Sperre entschieden werden. Der aktuelle Vorfall könnte das Comeback des Brasilianers aber noch weiter nach hinten verschieben.