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Diego Brandao positiv auf Marihuana getestet

Nur wenige Tage nach der Verkürzung der Sperre von Nick Diaz auf 18 Monate hat die UFC ihren nächsten positiven Marihuana-Test zu beklagen. Nach seiner vorzeitigen Niederlage bei UFC 195 erwartet Diego Brandao nun ein monatelanger Ausschluss vom MMA-Wettkampfsport.

Nach zwei Siegen in Folge musste sich Diego Brandao bei UFC 195 erstmals seit seiner K.o.-Niederlage gegen den amtierenden Weltmeister im Federgewicht, Conor McGregor, wieder geschlagen geben. Trotz einer ansprechenden Leistung des Brasilianers konnte Brian Ortega in der dritten Runde seinen gefürchteten Triangle Choke, und damit auch den vorzeitigen Sieg, sichern.

Wie sich nun herausstellte, hat der Event weitaus größere Auswirkungen für Brandao als nur die Niederlage. Laut einer offiziellen Stellungnahme seines Arbeitgebers, kam sein Dopingtest positiv zurück. Das Ergebnis: Marihuana.

„Die UFC wurde heute darüber in Kenntnis gesetzt, dass Diego Brandao von der U.S. Anti Doping Agentur (USADA) über einen möglichen Verstoß gegen geltende Doping-Regularien informiert wurde“, so die UFC in ihrem Statement. „Der Vorfall betrifft Carboxy-Tetrahydrocannabinol, einem Zwischenprodukt von Marihuana.“

Der offizielle Grenzwert für dieses Metabolit liegt bei 150 ng/ml, im Falle von Brandao wurden 180 ng/ml festgestellt. Es ist der erste Verstoß des Brasilianers.

„Die USADA wird sicherstellen, dass die Kommission die nötigen Informationen zur Beurteilung des möglichen Verstoßes erhält. Zusätzliche Informationen werden in angemessener Zeit im Laufe des Prozesses folgen.“

Eine Strafe steht also noch nicht fest. Blickt man jedoch auf vergleichbare Fälle, darf man mit einer neunmonatigen Sperre, rückwirkend zu UFC 195, rechnen.