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Die UFC entlässt elf Kämpfer

Danny Castillo

In die UFC zu kommen, ist trotz guter Leistung nicht immer leicht. Dort zu bestehen ist allerdings die große Herausforderung. Elf Kämpfer haben das nicht geschafft und in den letzten Tagen die Entlassungspapiere von der UFC bekommen.

Der Lauf der Dinge in der UFC: Neue Kämpfer kommen rein, andere Talente müssen sich verabschieden. Wie auf Twitter und von anderen Medien bestätigt, sind 11 Athleten betroffen. Die bekanntesten Namen auf der Entlassungsliste sind wohl  Danny Castillo und Mike Pierce.

Castillo lieferte sich einige harte Schlachten im Octagon. Das Leichtgewicht erlitt jedoch vier Niederlagen in Folge. Vor seiner UFC-Karriere war er in der WEC aktiv und stand dort Kämpfern wie Anthony Pettis, Ricardo Lamas, Donald Cerrone oder Dustin Poirier gegenüber. Ob er im Alter von 36 Jahren noch einen Comeback-Versuch starten wird, bleibt abzuwarten.

Etwas überraschend wurde Mike Pierce vor die Tür gesetzt. Der US-Amerikaner erlitt 2013 eine heftige Niederlage gegen Rousimar Palhares. Der Brasilianer verletzte den 35-Jährigen mit einem Heel-Hook, den er trotz Abklopfen und Einschreiten des Ringrichters weiter anzog. Die Folge war ein Bänderschaden am Knie sowie am Knöchel, der Pierce zu einer zweijährigen Auszeit zwang. Hinzu kam noch ein späterer Handbruch. Nach der verletzungsbedingten Auszeit kehrte Pierce im Dezember des letzten Jahres wieder ins Geschehen zurück und lieferte sich ein enges Duell mit Ryan Laflare, verlor jedoch nach Punkten. Nach diesen zwei Niederlagen in Folge und zuvor vier Siegen in Serie, wurde er von der UFC vor die Tür gesetzt.

Betroffen sind auch folgende Athleten: Steve Montgomery, Marcio Alexandre Jr., Konstantin Erokhin, Valmir Lazaro, Akbarh Arreola, Steve Kennedy, Hayder Hassan, Leo Kuntz und Marcin Wrzosek.