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Dhiego Lima will Protest gegen UFC-Wertung einlegen

Luke Jumeau gegen Dhiego Lima (Foto: ZUFFA LLC)

In letzter Zeit häuft es sich in der UFC, dass Kämpfer nach einer Niederlage Protest gegen die Wertung einlegen. Dhiego Lima geht nun einen anderen Weg. Der Brasilianer setzte sich am Samstag in Australien gegen Luke Jumeau nach Punkten durch. Doch auch er will Protest einlegen. Damit will er herausfinden, warum ein Punktrichter das Duell gegen ihn gewertet hatte.

„Obwohl Dhiego gewonnen hat, haben wir uns entschieden, Einspruch gegen die Entscheidung einzulegen“, wird Limas Manager Alex Davis bei MMAJunkie.com zitiert. „Wir wollen, dass die Entscheidung aus Prinzip einstimmig zu Gunsten Dhiegos wird. Wir sind sehr froh über seinen Sieg, aber wir wundern uns, wie ein Punktrichter für Jumeau werten konnte. Das soll ihm gegenüber nicht respektlos sein, er hat hart gekämpft. Aber eine geteilte Punktentscheidung entspricht nicht der Realität im Käfig.“

Lima setzte sich im Hauptprogramm von UFC 243 gegen Luke Jumeau durchgesetzt. Zwei der Punktrichter werteten den Kampf mit 29 zu 28 für den Brasilianer, Punktrichter Garth Harriman jedoch mit 29 zu 28 für Jumeau. Die auf MMADecisions festgehaltenen inoffiziellen Wertungen der MMA-Medien sprechen ebenfalls eine eindeutige Sprache für Lima.

„Ein weiteres Mal zeigt das eine fundamentale Schwäche bei Punktwertungen und der Struktur im MMA auf. Erneut stellt sich die Frage: Wer sind diese Leute? Was sind ihre Referenzen? Wie kommen sie in eine so wichtige Position, über die Karrieren und Leben dieser hart arbeitenden Athleten zu entscheiden?“

Bereits zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen legte Davis Protest für einen seiner Kämpfer ein. Vor vier Wochen wehrte er sich gegen die Split Decision für Paul Felder und dabei gegen eine 30-27-Wertung für den Amerikaner. Das Ziel des Managers scheint klar zu sein: ein besserer Auswahlprozess und bessere Schulungen für Punktrichter.