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Derrick Lewis: Ohne Ngannou-Rückkampf trete ich nicht ab!

Derrick Lewis (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

In der Nacht zum Sonntag steht Derrick Lewis mit Ex-Champion Junior dos Santos im Käfig. Das „Black Beast“ hat aber schon ein Auge auf zukünftige Gegner geworfen und will dabei vor allem den bitteren Nachgeschmack seines Duells mit Francis Ngannou loswerden.

„Ich würde gerne nochmal gegen ihn kämpfen“, sagte Lewis auf einem Pressetermin vor seinem Kampf gegen Junior dos Santos. „Ich muss da einfach etwas richtigstellen. Ich kann nicht abtreten, ohne noch einmal gegen Francis zu kämpfen, ohne ihm wenigstens einen richtigen Schlag zu verpassen. Verdammt, ich wünschte ich hätte ihm richtig einen eingeschenkt. Aber wir sehen mal, was dieses Jahr so passiert.“

Die beiden Schwergewichte standen sich im vergangenen Jahr in einem der schlechtesten Kämpfe der jüngeren UFC-Geschichte gegenüber. Beide schienen von der Power des jeweiligen Gegenübers eingeschüchtert zu sein, sodass es am Ende über drei Runden nur auf 31 Schläge hinauslief. Von beiden. Lewis wurde anschließend einstimmig der Sieg zugesprochen.

Das „Black Beast“ ging im Nachgang des Kampfes trotzdem hart mit sich ins Gericht. Lewis gab an, mit so einer Leistung niemanden herausfordern zu können und noch an seiner Technik arbeiten zu müssen. Zwei Kämpfe, und einen Knockout gegen Alexander Volkov, später stand er trotzdem im Titelkampf gegen Daniel Cormier, sah dort jedoch gegen das Grappling des Champions keinen Stich und gab in der zweiten Runde in einem Rear-Naked Choke auf.

Nun will er es Ngannou nachmachen und genau wie der Kameruner gegen Cain Velasquez auch einen Ex-Champion besiegen, um bald wieder auf einen Rivalen treffen und dann eine bessere Leistung abliefern zu können.