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Dennis Siver: Tatsuya Kawajiri beeindruckt mich nicht!

Dennis Siver (Foto: YouTube)

Am Samstag wird Dennis Siver bei UFC Fight Night Berlin gegen Pride-Veteran Tatsuya Kawajiri in den Käfig steigen, ein Boden-Spezialist. Der Kickbox-Experte aus Mannheim blickt dem Duell jedoch gelassen entgegen.

Tatsuya Kawajiri hat mit 37 Jahren schon eine Menge gesehen, kämpfte bei Shooto, Pride FC, Dream, Strikeforce, One FC, gehört zu den erfahrensten Sportlern im Geschäft.

„Das beeindruckt mich nicht. Ich bin erfahren genug“, erklärt Siver im Gespräch mit GnP-TV, beim Medien-Tag zu UFC Fight Night Berlin. „Ich denke, mittlerweile kann ich auch mit jedem mithalten, mit ihm sowieso. [...] Ich finde, dass ich auf dem Boden nicht schlechter bin als er und ich bin auch vorbereitet auf den Bodenkampf. Sollte es auf den Boden gehen, ob er mich runterbringt oder ich ihn, dann habe ich da, zumindest jetzt noch, keine Sorgen.“

Sivers Zielstellung ist klar: Nach der herben Schlappe gegen Conor McGregor im Januar will er nun wieder Boden gut machen, zurück in die Top Ten und sich irgendwann endlich einen Titelkampf verdienen. Dafür muss er an Tatsuya Kawajiri vorbei.

„Mein Ziel ist es auf jeden Fall, den Kampf vorzeitig zu beenden, wie ich schon gesagt habe: eine gute Show zu bieten, dass die Fans zufrieden mit mir sind, mit der Veranstaltung allgemein. Für mich selbst brauche ich jetzt endlich mal einen guten Sieg, um mich selbst zu empfehlen. Mein Ziel ist es jetzt, in der nächsten Zeit wieder in die Top Ten einzuziehen und dann wieder gegen große Namen zu kämpfen und mich Richtung Title-Shot zu bewegen.“

Dass er am Samstag eine Veranstaltung mit anführt, die von den Fans in den sozialen Medien aufgrund des mangelnden Star-Aufgebots häufig abschätzig kommentiert wird, stört ihn nach eigener Aussage nicht. Siver findet, die Fans sollten sich, statt zu meckern, glücklich schätzen, dass die UFC zurück in Berlin ist.

„Sagen wir so, die Fans sollten überhaupt froh sein, dass wir jetzt wieder mal hier UFC in Deutschland haben. Man kann nicht immer alles haben, aber es ist schon mal ein großer Schritt nach vorne, dass wir jetzt jedes Jahr hier in Deutschland eine Veranstaltung haben. Das wird sich weiterentwickeln und wenn alles gut läuft, werden wir nächstes oder übernächstes Jahr vielleicht auch mal bekanntere Leute da haben. Das ist ja alles erst am Anfang. Das bedarf Zeit, die Entwicklung setzt sich ja fort. Mann muss das einfach unterstützen, damit es beim nächsten Mal noch besser wird.“

Das komplette Interview mit Dennis Siver: