UFC News

Demian Maia: Lieber sterbe ich, als Trash-Talk zu betreiben

Demian Maia (Foto: Florian Sädler)

Nach sieben Siegen in Folge steht fest: Demian Maia bekommt einen Titelkampf gegen Weltergewichts-Champion Tyron Woodley. Und das ohne je auf beliebte Taktiken wie Trash-Talk zurückgegriffen zu haben.

„Ich werde mich nicht verkaufen, weil ich Champion werden oder Geld verdienen will“, sagte Maia auf der Pressekonferenz nach UFC 211. „Ich bin, wer ich bin und ich bin ein Vorbild für viele Leute und meine Kinder. Ich werde mich nicht ändern. Viele Leute kamen zu mir und sagten mir, ich müsse Trash-Talk betreiben. Das bin ich aber nicht. Ich habe meine Prinzipien. Ich würde lieber sterben, als meine Prinzipien zu ändern.“

Maia wechselte im Jahr 2012 ins Weltergewicht, gewann drei Kämpfe, verlor anschließend zwei und ist nun seit sieben Kämpfen ungeschlagen. Zuletzt holte er sich Siege gegen Gunnar Nelson, Matt Brown, Carlos Condit und Jorge Masvidal. Nach seinem Erfolg gegen Masvidal bei UFC 211 am vergangenen Wochenende wurde ihm von UFC-Präsident Dana White ein Titelkampf versprochen. Und auch wenn versprochene Titelkämpfe in der UFC am Ende nicht immer zustande kamen, glaubt Maia daran, bald gegen Tyron Woodley um das UFC-Gold kämpfen zu dürfen.

„Was kann ich tun, ich muss daran glauben“, sagte Maia. „Wie gesagt, ich habe sieben Kämpfe in Folge gewonnen. Wer hat das in der Gewichtsklasse noch geschafft? Nur Stephen Thompson. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das was Dana gesagt hat, passieren wird.“

Tyron Woodley gab im April bekannt, sein Trainingscamp für eine Titelverteidigung bei UFC 213 am 8. Juli zu starten. Ob Maia dann seine ersehnte Chance auf den Titel bekommt, wird sich sicher in Kürze zeigen.