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Demetrious Johnson: „MMA ist ein verdammter Beliebtheitswettbewerb!“

Demetrious Johnson will die Zuschauer zum Einschalten bewegen. (Foto: Florian Sädler)

Neun Siege in Folge, sieben Titelverteidigungen sowie fünf Bonuszahlungen für seine Auftritte im Octagon: Demetrious Johnson gehört ohne Zweifel zu den besten Kämpfern, die derzeit den MMA-Sport betreiben. Trotz seiner zahlreichen Erfolge hängt „Mighty Mouse“ vielen Kollegen in Sachen Pay-per-View Verkäufen deutlich nach. Lediglich 560.000 Fans waren bereit, Geld für Johnsons letzte vier Titelverteidigungen zu investieren. Nun hat der Amerikaner seinen Plan preisgegeben, mit dem er sich in Zukunft zu einem Topverdiener der UFC mausern will.

Am 23. April wird Demtrious Johnson seinen Titel im Fliegengewicht gegen Henry Cejudo aufs Spiel setzen. Sollte „DJ“ auch den Olympiasieger im Ringen besiegen können, wäre dies bereits seine achte Titelverteidigung. Dieses potenziell historische Duell werden die Fans jedoch nicht als Höhepunkt von UFC 197 miterleben. Nach den beiden Fliegengewichten steigen nämlich Jon Jones und Daniel Cormier ins Octagon, um ihren lange erwarteten Rückkampf auszutragen. Der Platz im Co-Hauptkampf scheint Johnson jedoch nicht zu stören.

„Es gibt nichts besseres, als mit Cormier und Jones auf einer Karte zu kämpfen“, so Johnson. „Die beiden werden eine Menge Zuschauer anziehen. Es ist eine kluge Entscheidung der UFC, mich und Henry Cejudo ebenfalls auf die Karte zu setzen.“

Offensichtlich sieht der Mann aus  Kentucky seine anstehende Aufgabe als Sprungbrett für besser bezahlte Kämpfe, möglicherweise auch in höheren Gewichtsklassen: „Ich habe schon oft über Superkämpfe geredet. Wenn sie der Welt und der UFC so viel bedeuten, dann gebt mir doch einfach meine zwei Millionen Dollar. Lasst mich die großen Zahlen in Angriff nehmen. Ich verteidige meinen Titel schon zum neunten Mal. Es gibt viele Kämpfer, die das nie geschafft haben. Ich beschwere mich deswegen nicht, ich will nur konzentriert bleiben und die Million knacken.“

Ein Rückkampf gegen Dominick Cruz im Bantamgewicht würde „Mighty Mouse“ sicherlich näher an dieses Ziel bringen. Im Gegensatz zu ihm betreibt Cruz im Vorfeld seiner Duelle die Art von mentaler Kriegsführung in den Medien, die Fans zum Einschalten bringt. Johnson ist sich dieser Tatsache durchaus bewusst und plant deswegen einige Veränderungen für die Zukunft.

„Habe ich jemals einen Scheck über eine Million bekommen? Nein. Ist das eines meiner Ziele? Natürlich“, so Johnson. „Am Ende des Tages kommt es nicht darauf an, wie gut du kämpfst oder wie viel Talent du hast. Es ist ein verdammter Beliebtheitswettbewerb. Also muss ich da raus gehen und der Ballkönig werden, so einfach ist das.“