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David Allen: Der TV-Deal steht bis UFC Berlin

David Allen (Foto: Dorian Szücs/Groundandpound.de)

Seit Jahren warten MMA-Fans in Deutschland sehnsüchtig darauf, die UFC wieder im Fernsehen schauen zu können. Anfang dieses Jahres wurde das im Jahr 2010 verhängte TV-Verbot für rechtswidrig erklärt, woraufhin die UFC Verhandlungen mit verschiedenen TV-Sendern aufnahm. Ende Januar sprach UFC-Europa-Chef David Allen bereits von einem „riesigen TV-Deal“, der so gut wie beschlossen sei. In einem Interview mit Talkingbrawls MMA äußerte sich Allen kurz zum Stand der Verhandlungen.

„Wir arbeiten sehr, sehr hart daran“, sagte Allen zum TV-Deal. „Bis zum Berlin-Event werden wir denke ich ankündigen können, dass wir einen TV-Vertrag abgeschlossen haben.“

Die UFC wird am 20. Juni eine UFC Fight Night in der O2 World in Berlin veranstalten. Zu diesem Zeitpunkt soll die TV-Situation laut Allen also geklärt sein.

Anfang Januar wurde bekannt, dass Verwaltungsgericht München das TV-Verbot für rechtswidrig erklärte und es damit aufhob. Die Bayrische Landeszentrale für neue Medien (BLM), die das Verbot im Jahr 2010 aussprach, ging gegen das Urteil in Berufung und verabschiedete eine Resolution.

Bevor die UFC wieder im deutschen Fernsehen laufen kann, müssen also noch ein paar Dinge geklärt werden. Dabei will man auf jedes noch so kleine Detail achten, um einen stolperfreien Neustart im deutschen TV hinlegen zu können.

„Wir sind in dieser Situation gerade äußerst pingelig“, so Allen weiter. „Wir haben viele Hände geschüttelt. Es liegt jetzt in den Händen der Anwälte, die Verhandlungen zu führen - aber wir werden bis Berlin im deutschen Fernsehen sein.“