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Dave Bautista und Alex Caceres äußern Kritik am Reebok-Deal

Dave Bautita (Foto: Gage Skidmore/Creative Commons)

Der Schauspieler Dave Bautista kritisierte den Sponsoren-Deal von der UFC mit Reebok über Twitter. Er gesellt sich mit Alexander Caceres zu zahlreichen anderen Kritikern, die behaupten, dass der Vertrag die finanzielle Lage der UFC-Kämpfer und deren individuellen Ausdruck negativ beeinflusst.

Dave Bautista, ein ehemaliger WWE-Star und MMA-Kämpfer, beschwerte sich am Wochenende via Twitter über den Deal der UFC mit Reebok. Der Sportbekleidungshersteller ist seit 2015 der exklusive Outfit-Sponsor der MMA-Organisation, weshalb alle UFC-Kämpfer seitdem einheitlich gekleidet sind. Das neue Auszahlungssystem des Vertrags verhindert, dass die Kämpfer eigene Sponsoren bei UFC-Events zur Schau stellen dürfen. Es wird ihnen damit erschwert, finanzielle Einnahmen durch Verträge mit anderen Marken zu generieren.

Bautista schrieb via Twitter: „Ich schaue mir die Kämpfe an und bin es leid, die viele Werbung für Reebok zu sehen und zu wissen, dass die Kämpfer übers Ohr gehauen wurden.“ Der 47-Jährige meinte weiter: „Es geht nicht um die Kämpfer an der Spitze. Es geht um die Kämpfer, die in Nebenjobs arbeiten müssen, um ihre Familien zu ernähren.“ Bautista deutet damit an, dass weniger erfolgreiche und unbekannte Kämpfer weniger Einnahmen durch den Reebok-Deal erhalten. Sie besitzen keine Möglichkeiten, zusätzliches Geld durch eigenes Engagement und Vereinbarungen mit verschiedenen anderen Sponsoren zu verdienen.

Der ehemalige WWE-Star ist einer von vielen Kritikern. Auch Alex „Bruce Leeroy“ Caceres, der am Wochenende bei UFC on FOX 18 gegen Masio Fullen nach Punkten siegte (GNP1.de berichtete), äußerte im Vorfeld des Kampfes Unmut über den Vertrag mit Reebok. Caceres findet, dass der exklusive Sponsorenvertrag „die Individualität und Einzigartigkeit der Personen in diesem Sportler zerstört.“ Der 27-Jährige US-Amerikaner kritisierte weiter: „Ich habe das Gefühl, dass wir nicht mehr wir selbst sein können. Wir müssen tragen, was von uns verlangt wird.“ Aus Caceres' Sicht ist MMA nicht nur ein Sport, sondern eine Kunstform, in der es darum geht sich individuell ausdrücken zu können.