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Daniel Cormier gibt Statement nach Niederlage gegen Jon Jones ab

Daniel Cormier (Foto: Zuffa LLC)

Nach seiner erneuten Niederlage gegen Jon Jones bei UFC 214 konnte Ex-Champion Daniel Cormier seine Tränen nicht zurückhalten. Mit einer Gehirnerschütterung musste Cormier nach dem Kampf ins Krankenhaus und konnte somit an der Pressekonferenz nach der Veranstaltung nicht teilnehmen. Nun hat er sich in einem Beitrag auf Instagram zu Wort gemeldet, Jon Jones gratuliert und sich bei Ringrichter „Big“ John McCarthy entschuldigt.

„Zu aller erst will ich mich für die guten Worte bedanken“, schrieb Cormier. „Ich habe die Unterstützung gespürt. Glückwunsch an Jon Jones und sein Team. Sie haben phänomenale Arbeit geleistet und sich den Sieg geholt. Ich möchte mich auch bei Big John McCarthy dafür entschuldigen, dass ich [nach dem Abbruch] Theater gemacht habe. Ich danke dir, dass du mir so viel Zeit gegeben hast, mich zu verteidigen und im Kampf zu bleiben. Du bist nicht ohne Grund der Beste in dem Geschäft. Ich will außerdem meinem Team und meinen Trainern danken. Ich liebe euch alle von ganzem Herzen. Ich schätze eure Zeit und Energie ganz besonders. Ihr habt einen wundervollen Job geleistet, ich war bereit. Es ist ein Faustkampf und solche Sachen passieren. Dana White und die UFC, ich danke euch, dass ich in der besten MMA-Organisation der Welt kämpfen darf. Noch einmal Glückwunsch an Team Jones und JacksonWink. Ich liebe euch alle. Bis bald.“

Cormier setzte in der Nacht zum Sonntag bei UFC 214 den UFC-Titel im Halbschwergewicht gegen Jon Jones aufs Spiel. Für Cormier lief es dabei zunächst besser als im ersten Duell der beiden im Jahr 2015. Dann konnte Jones in der dritten Runde aber einen präzisen Tritt zum Kopf landen und Cormier mit Schlägen stoppen. Der sichtlich angeschlagene Cormier beschwerte sich anschließend beim Ringrichter über einen zu frühen Abbruch. Ringrichter McCarthy äußerte sich anschließend auf Twitter zum Abbruch und gab an, er hätte eigentlich sogar zwei Schläge früher dazwischen gehen müssen.

Die langjährige Fehde zwischen Cormier und Jones dürfte damit nach zwei Siegen für Jon Jones vorerst beendet sein.