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Daniel Cormier: „Bau jetzt bitte keine Scheiße, Jon!“

Daniel Cormier (Foto: ZUFFA LLC)

Gestern lief Jon Jones einjährige Suspendierung nach einem positiven Dopingtest offiziell aus. Der legendäre ex-Weltmeister im Halbschwergewicht ist nun offiziell wieder Teil des UFC-Kaders. Bereits in drei Wochen wird Jones auch schon wieder im Octagon stehen. Bei UFC 214 will er sich von Daniel Cormier seinen Titel zurückholen. Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert. Darauf hofft auch der Champion.

Es ist die unendliche Geschichte der UFC: Daniel Cormier und Jon Jones. Sollten sie es am 29. Juli schaffen, gemeinsam im Octagon von UFC 214 zu stehen, wäre es ein halbes Wunder, betrachtet man die Vergangenheit der beiden und die mehrfachen Absagen kurz vor dem Kampf. Denn UFC 214 ist bereits der fünfte Termin, der zwischen den beiden angesetzt wurde.

Genau ein Jahr nach dem letzten Termin ist nun die Sperre von Jon Jones abgelaufen und der Rückkampf steht vor der Tür. Via Twitter „gratulierte“ auch Weltmeister Daniel Cormier seinem kommenden Gegner:

„Yo @JonnyBones, Glückwunsch dazu, dass Deine Suspendierung nach dem Steroid-Missbrauch heute aufgehoben wurde. Nur noch ein paar Wochen, also bau bitte keine Scheiße. Danke, DC“

Zuvor sollten die beiden bereits bei UFC 178, UFC 182, UFC 197 und UFC 200 gegeneinander in den Käfig steigen. Nur für UFC 182 kamen beide Kämpfer verletzungsfrei durch die Vorbereitung. Die Absage von UFC 200 war für Cormier dabei besonders bitter, schließlich wurde der Kampf drei Tage vor dem Event aufgrund eines Doping-Vorfalls von Jones gestrichen und der ex-Champion für ein Jahr gesperrt.

Kein Wunder also, dass der Champion zweifelt. Schließlich jagt er schon seit Jahren dem Kampf gegen Jones nach, der ihm seine einzige Niederlage beibrachte. Cormier lehnte für den PPV sogar einen Kampf gegen Jimi Manuwa mit den Worten ab: „Dana, es muss Jon Jones sein! Sorg dafür, dass das klappt.“

Am 29. Juli endet das Kapitel „Rückkampf“ zwischen den beiden. Wenn alles glattgeht, sich keiner verletzt und sich Jon Jones nichts zuschulden kommen lässt. Die Hoffnung stirbt zuletzt.