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Daniel Cormier: Alexander Gustafsson ist ein mentales Wrack!

Daniel Cormier (Foto: Fox Sports)

Halbschwergewichtstitelträger Daniel Cormier wird sein neu erworbenes Gold bei UFC 192 in Houston, Texas gegen Herausforderer Alexander Gustafsson verteidigen. Der Champion zeigte sich, ebenso wie viele MMA-Fans in sozialen Netzwerken, verwundert über den Schweden als Gegner für die anstehende erste Titelverteidigung am 3. Oktober.

„Weil Gustafsson im letzten Kampf gegen Anthony Johnson untergegangen ist, ist es für mich unbegreiflich, warum ich nun gegen ihn kämpfen werde“, äußerte sich Cormier zur Kampfansetzung. Die Frage des Champions ist nachvollziehbar, schließlich verlor Gustafsson seine letzte Begegnung deutlich durch T.K.o., wird dafür allerdings mit dem Titelkampf belohnt.

Der Entscheidung zum Trotz blickt der 36-Jährige der Begegnung selbstbewusst entgegen und sieht den psychologischen Vorteil auf seiner Seite: „Gerade weil Gustafsson so zerstört wurde im letzten Kampf und sogar öffentlich davon sprach, seine MMA-Laufbahn zu beenden, bin ich mir sicher ihn zu schlagen.“ 

Gustafsson hatte nach seiner letzten Niederlage in seinem Heimatland gegen Johnson mit der schwedischen Boulevardzeitung „Expressen“ darüber gesprochen, seine Handschuhe an den Nagel zu hängen (GNP1.de berichtete). Neue Motivation fand der Schwede jedoch in der Unterstützung seiner Fans: „Ich habe unglaublich große Ermunterung und viel Liebe durch die Fans, meine Familie und das Team erhalten. Ich habe in den sauren Apfel beißen müssen, habe nun aber einen Kampf vor mir, der mich sehr motiviert.“

Cormier, der selbst gut weiß, wie man sich nach einer schweren Niederlage wieder aufbaut, sieht in Gustafssons Aussagen eine Schwäche: „In diesem Sport musst du voll dabei sein, du kannst es nicht halbherzig angehen.“

Ob sich das Vertrauen der UFC in Gustafsson auszahlt, oder ihm die Niederlage gegen Johnson mental einschränken wird, bleibt abzuwarten.