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Daniel Cormier: 2019 ist Schluss

Seine Tage sind gezählt: Daniel Cormier (Foto: ZUFFA LLC)

Daniel Cormier hat ein klares Ziel vor Augen. Im März 2019 soll seine MMA-Karriere beendet sein. Dann wird der amtierende Halbschwergewichtschampion 40 Jahre alt. Somit bleiben dem Champion gerade noch 14 Monate, um der Gewichtsklasse endgültig den Stempel aufzudrücken.

„Ab März habe ich noch zwölf Monate, maximal“, sagte Cormier in der MMA Hour. „Ich bin am 20. März 2019 fertig. Ich werde danach nicht mehr kämpfen.“

Eine klare Ansage, die Cormier nur zwei Tage nach seiner Titelverteidigung gegen Volkan Oezdemir bei UFC 220 machte. Der 40. Geburtstag ist für Cormier der Stichtag. Im Anschluss soll es keine weiteren Kämpfe geben. Wo andere UFC-Recken nicht wissen, wann Schluss ist und bei Bellator, in Japan oder Russland ihre Karriere weit außer Form ausklingen lassen, will sich Cormier dann nur noch auf seine Kinder konzentrieren.

„Ich werde meine Karriere mit 40 beenden und nicht zurückkehren. Es wird kein Hin und Her geben, es wird einfach vorbei sein. Ich habe eine großartige Zeit im Sport gehabt und jeden Moment genossen. Meine Familie hat sich um Sport gedreht, ich war im Zentrum ihres athletischen Universums für eine lange, lange Zeit. Es ist Zeit, dass es sich um meine Kinder Daniel und Marquita dreht. Ich will einfach einer von diesen verrückten Vätern werden, der von der Seitenlinie herumbrüllt und mit seinen Kindern prahlt.“

Somit geht Cormier bald ins letzte Jahr seiner Hall-of-Fame-Karriere. Der Olympiaringer wurde zuletzt von Glover Teixeira herausgefordert, wahrscheinlicher ist jedoch ein zweites Duell mit dem Schweden Alexander Gustafsson, den Cormier im Oktober 2015 knapp nach Punkten bezwang. Und auch der Name Jon Jones scheint noch nicht aus der Welt, auch wenn dieser erst sein USADA-Problem beilegen müsste. Für Cormier spielen die verbleibenden Gegner jedoch keine Rolle mehr.

„Es geht nicht mehr um meine Gegner, es geht nur noch um mich und meine Geschichte. Es ist mir egal, gegen wen ich in den nächsten 14 Monaten noch antrete. Wer es verdient hat, gegen den kämpfe ich. Mein Vermächtnis und meine Karriere sind nicht daran gebunden, ob ich Gustafsson deutlicher besiege als zuvor oder ob ich endlich Jon Jones schlage. Es ist egal. Es geht nur noch um das, was ich tue. Am Ende muss ich mit meiner Karriere zufrieden sein und das bin ich. Egal, ob ich Gustafsson besiegen muss oder Jones schlage oder nie wieder gegen ihn kämpfe. Ich bin zufrieden, egal wie es ausgeht.“

Nach einer zehnjährigen MMA-Karriere voller Höhepunkte, in der er sowohl im Schwer- als auch Halbschwergewicht nur von Jones bezwungen werden konnte, nachvollziehbar.