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Dana White: Wir hätten die UFC auch für 5 Milliarden Dollar verkaufen können

Dana White (Foto: Dorian Szücs)

Für die Rekord-Summe von 4 Milliarden Dollar wechselte die weltweit größte MMA-Organisation, die UFC, im vergangenen Jahr den Besitzer. Laut UFC-Präsident Dana White wäre eine noch viel größere Geldsumme drin gewesen, aus einem Grund entschied man sich dann aber doch für den Verkauf an die Künstleragentur WME-IMG.

„Um ehrlich zu sein gab es zwei Gruppen, die mehr Geld als Ari Emanuel (Geschäftsführer von WME-IMG) geboten haben“, erklärte White im Interview bei The Exchange with Megan Olivi. „Es gab ein Angebot über 5 Milliarden Dollar.“

Dass man letztendlich ein geringeres Angebot angenommen hat, ist laut White den früheren Besitzern, Lorenzo und Frank Fertitta, zu verdanken, die bei den abgegebenen Angeboten auch die Zukunft des Sports im Hinterkopf hatten.

„Es gibt Leute, die den Wert meiner Meinung nach steigern können“, so White. „Eins der Millionen Dinge, die ich an den Fertitta-Brüdern schätze, ist, dass der Verkauf nicht nur vom Geld abhängig war. Sie sind sicher gegangen, dass die Organisation an jemanden geht, der sie sogar auf ein höheres Level bringen kann. Ari ist einer dieser Typen. Er hat Rückgrat, ist sehr intelligent und hat einen echt großartigen Plan für den Sport vorgelegt. Die Vision, die Ari aktuell für den Sport hat, unterstütze und liebe ich.“

Dana White unterzeichnete nach dem Besitzerwechsel einen neuen Vertrag über fünf Jahre, der ihm neun Prozent des Gewinns der UFC als Gehalt garantiert. Auch nach dem Ablauf der Vertragslaufzeit, könnte er sich eine Zusammenarbeit mit den neuen UFC-Besitzern vorstellen.

„Zwischen Ari und mir könnte es kaum besser laufen“, so White. „Ich glaube unglaublich stark an das, was wir in den nächsten fünf Jahren tun werden und was die Jungs möglich machen. Ich bin dabei. Ich liebe es. Ich werde nirgendwo hingehen.“