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Dana White will The Ultimate Fighter zurück

Dana White (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Jahrelang gehörte die Reality-Show The Ultimate Fighter zu den UFC-Produktionen zur Talentsichtung. Spätere Champions wie Forrest Griffin, Rashad Evans, Michael Bisping oder TJ Dillashaw konnten sich so noch ohne UFC-Vertrag einem breiten Publikum präsentieren. In diesem Jahr wurde bisher noch keine Staffel abgedreht. Das soll sich bald ändern, wenn es nach Dana White geht. Zuerst muss jedoch ein Sendeplatz gefunden werden.

„Ich glaube, wir machen gerade Fortschritte dabei, TUF zurückzubringen“, sagte White auf einem Pressetermin am Dienstag. „In einer perfekten Welt will ich The Ultimate Fighter auf FX. Das wäre perfekt, denn FX ist unglaublich. Der Sender gehört zudem zu ESPN, falls das nicht bekannt ist.“

Seit der ersten Staffel im Jahr 2005 produzierte die UFC insgesamt 38 Staffeln der Reality-Show, 28 davon in den USA. Die letzte wurde im vergangenen Herbst ausgestrahlt und war auf der Suche nach Schwergewichten und Federgewichten bei den Frauen, wobei auch Katharina Lehner teilnahm. Seit die UFC zu ESPN gewechselt ist, kam es zu keiner weiteren Produktion.

Dass UFC-Präsident Dana White trotz sinkender Quoten an TUF festhalten will, ist leicht zu erklären. Das Format, das einst auf Kosten der UFC produziert und auf SpikeTV ausgestrahlt wurde, wird für das Überleben der UFC verantwortlich gemacht, da sich Forrest Griffin und Stephan Bonner damals eine rasante Schlacht im Free-TV lieferten und der UFC zahlreiche Fans brachten. Der Kampf wird als einer der wichtigsten der UFC-Geschichte angesehen und befindet sich in der UFC Hall Of Fame.

Auf dem Sender FX, der einst zu FOX gehörte, mittlerweile aber zusammen mit dem Filmstudio 20th Century Fox zum Disney-Konzern gehört, lief bereits die 15. TUF-Staffel mit Urijah Faber und Dominick Cruz als Coaches. Die Staffeln davor wurden auf SpikeTV ausgestrahlt, die danach auf FS1.