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Dana White will NFL-Team kaufen

Dana White (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Dana White bleibt der UFC noch ein Jahrzehnt als Präsident erhalten, erst kürzlich verlängerte er seinen bestehenden Vertrag erneut. Nebenbei arbeitet er bereits an einem weiteren großen Vorhaben in der Sportbranche: Er will gemeinsam mit den Fertitta-Brüdern ein NFL-Team kaufen.

Lorenzo und Frank Fertitta, Erben eines Casino-Imperiums in Las Vegas, kauften einst die UFC für 2 Millionen Dollar und setzten ihren Schulfreund Dana White als Präsidenten ein. Im Juli 2016 verkauften sie die UFC für rund 4 Milliarden Dollar. Während sich die Fertittas anschließend anderen Projekten widmeten, blieb White bei der UFC. Künftig würde White aber gerne wieder mit den Fertittas zusammenarbeiten.

„Lorenzo hat neulich gegenüber TMZ bestätigt, dass sie sich gerade NFL-Teams ansehen“, sagte White im Interview mit „Guerilla Cross Radio“ in Las Vegas. „Ich habe gehört, die Panthers und die Broncos seien auf dem Markt und auch die Chargers könnten zum Verkauf stehen. Wir werden sehen, was passiert, aber wenn sie ein Team kaufen, bin ich dabei. Wir werden wieder Partner sein.“

White und die Fertittas haben sich nicht zum ersten Mal nach einem Sportteam umgesehen. „Vor ein paar Jahren hatten wir mal was im Auge, aber nicht in der NFL“, erzählte White. „Wir wollten ein Team aus der NBA kaufen, aber man hat uns überboten.“

Dabei könnte es sich um die Houston Rockets gehandelt haben, die 2017 von Tilman Fertitta, einem Cousin von Lorenzo und Frank, gekauft wurden. „Vielleicht“, kommentierte White lachend die Andeutung des Moderators.

Vor einigen Jahren hatten White und die Fertittas bereits vor, ein NFL-Team nach Las Vegas zu holen. Die Heimatstadt der UFC bekommt nun tatsächlich ihr eigenes Team, denn die Raiders ziehen in den nächsten Jahren von Oakland dorthin. Aus diesem Vorhaben des Trios wird also nichts, aber das ändert nichts an der geplanten Zusammenarbeit.

„Ich würde liebend gerne wieder mit ihnen Geschäfte machen“, sagte White. „Natürlich bin ich sehr beschäftigt und sehr fokussiert. Aus finanzieller Sicht könnte ich sofort etwas mit ihnen starten. Ich habe gerade einen Zehn-Jahres-Vertrag mit der UFC unterschrieben. In zehn Jahren könnte ich also jeden Tag etwas mit ihnen machen.“