UFC News

Dana White will einzige Niederlage von Jon Jones kippen

Dana White (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

In der Kampfbilanz von Jon Jones finden sich derzeit 24 Siege, eine Niederlage und ein No Contest. Diese Niederlage will UFC-Präsident Dana White offenbar ebenfalls in einen No Contest umwandeln.

Am Dienstag sagte Dana White in einem Radio-Interview mit ESPN Los Angeles, er würde derzeit mit der staatlichen Sportkommission von Nevada zusammenarbeiten, um die einzige Niederlage von Jon Jones zu kippen.

Im Dezember 2009 bestimmte Jones den Kampf gegen Matt Hamill beim „TUF 10 Finale“ in Las Vegas/Nevada in der ersten Runde auf der Matte. Doch nachdem er Hamill aus der Mount mit Ellenbogenstößen angriff, bei denen sich der Arm senkrecht nach unten bewegte („von 12 zu 6 Uhr“), konnte Hamill nicht mehr weitermachen und Jones wurde vom Ringrichter disqualifiziert.

Fans und Experten kritisieren diese altbackene Regelung seit Jahren. Sie stammt noch aus der Anfangszeit der UFC, als man noch regelmäßig Vorführungen von Karatekas sah, die mit Ellenbogenstößen, wie Jones sie machte, Betonblöcke zerhauten.

Beispielsweise schrieb der langjährige UFC-Kommentator Joe Rogan in Reaktion auf die Nachricht von Dana White: „Ich stimme zu 100 Prozent zu. Die 12-6-Ellenbogen-Regel ist eine der dümmsten Regeln im Kampfsport. Dieser Kampf sollte mindestens ein No Contest sein. Er [Jon Jones] hat komplett dominiert.“

Allerdings ist unklar, ob die staatliche Sportkommission von Nevada zehn Jahre nach einer Veranstaltung noch das Ergebnis eines Kampfes ändert. Fakt ist, die Regel existiert offiziell weiter und wenn man an diesem Ergebnis etwas ändern will, müsste zuerst die Regel innerhalb der „Unified Rules of MMA“ geändert werden.