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Dana White: Wer über Rücktritt spricht, sollte es durchziehen.

Dana White (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Die UFC und ihr Mittelgewicht sind seit Wochen Gegenstand großer Debatten und großen Unmuts innerhalb der Top Ten. Das Comeback von Georges St. Pierre wirft einige Pläne der Kämpfer über den Haufen. Denn dadurch, dass Bisping auf den Kampf mit St. Pierre pocht, wird auch Yoel Romero zur Untätigkeit gezwungen.

Nun hat auch Anderson Silva seinem Ärger Luft gemacht. In Ariel Helwanis MMA Hour sprach er enttäuscht davon, dass die UFC in Form von Lorenz Fertitta und Dana White ihm vor Jahren versprochen habe, gegen St. Pierre zu kämpfen, sollte dieser zurückkehren. Der 42-Jährige stellte im gleichen Atemzug der UFC ein Ultimatum: entweder, er kämpft gegen Yoel Romero um den Interimstitel oder er beendet seine Karriere. Nun antwortete Dana White auf diese Forderung:

„Jedes Mal, wenn wir in den letzten Jahren mit Anderson verhandeln mussten, wurde es interessant. Er will einen Interimstitel, aber es ist klar, dass wir das nicht machen. Bisping ist fit und bereit, seinen Gürtel gegen den Top-Herausforderer Yoel Romero zu verteidigen. Wo steht Anderson? Nummer 7? Ich verstehe, dass er sauer ist, aber wir können nichts dafür, dass Kelvin Gastelum wegen Marihuana aus dem Kampf genommen wurde. Wir haben alles dafür getan, ihm für UFC 212 einen neuen Gegner zu besorgen.“

Silva hätte ursprünglich am 3. Juni gegen Gastelum kämpfen sollen, der Amerikaner wurde bei einer Dopingprobe jedoch mit Spuren von Cannabis im Blut erwischt und aus dem Kampf genommen. Seitdem wartet der Brasilianer auf einen neuen Gegner für den PPV vor heimischer Kulisse.

Für den früheren Mittelgewichtschampion hatte White auch noch einen Rat: „Meine Philosophie war immer: Wenn Du das Wort mit „R“ in den Mund nimmst, dann solltest Du es vielleicht tun. Wenn Du davon sprichst, Deine Karriere zu beenden, dann solltest Du es vielleicht tun.“

Anderson Silva feierte im Februar seinen ersten UFC-Sieg seit über vier Jahren. Die MMA-Legende besiegte Derek Brunson nach Punkten. Zuvor unterlag er in London dem heutigen Champion Michael Bisping, wobei er den Engländer fast ausgeknockt hatte, und bei UFC 200 mit nur wenigen Tagen Vorbereitung knapp Halbschwergewichts-Champion Daniel Cormier nach Punkten. Ein Punktsieg gegen Nick Diaz wurde zuvor durch eine positive Dopingprobe entwertet.