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Dana White warnt Conor McGregor

Dana White & Conor McGregor (Fotos: Dorian Szücs & Mark Bergmann)

Conor McGregor sieht sich in naher Zukunft in einem Boxkampf mit Floyd Mayweather - das machte er am Samstag in einem PPV-Interview in Manchester deutlich. Ein solches Duell würde er auch problemlos ohne die UFC promoten. Eine Ankündigung, die UFC-Präsident Dana White sauer aufstößt.

„Wisst ihr wie ich über Conor denke? Ich habe Conor bisher stets Respekt gezollt, aber sollte er diesen Weg einschlagen, dann wird das ein gewaltiger Absturz für ihn“, sagte White nach UFC on FOX 23 über McGregors geäußerte Pläne.

McGregor wurde am Samstag in Manchester vor 5.000 Zuschauern von Ariel Helwani interviewt. Die Zuschauer zahlten bis zu 467 Euro für die Abendveranstaltung, zusätzlich wurde das Interview für 4,66 Euro im Internet live gestreamt.

Vor der Veranstaltung hatte der UFC-Champion im Leichtgewicht einen Instagram-Post abgesetzt, in dem er einen Seitenhieb gegen die UFC nicht lassen konnte: „Bin auf dem Weg zu einer Fragestunde vor 5.000 Fans. Das habt ihr richtig gelesen. Mehr Zuschauer als bei der UFC heute Abend. […] Scheiß auf die UFC. Scheiß auf Floyd. Scheiß auf Boxen. Scheiß auf die WWE. Scheiß auf Hollywood.“

Zu diesen harschen Worten sagte White: „Wenn du einen Pay-per-View veranstaltest, bei dem du fünf Dollar dafür berechnest, damit man dir zuhören kann, bin ich mir sicher, dass du viel verrücktes Zeug zu sagen hast.“

Im PPV-Interview stand ein möglicher Boxkampf zwischen McGregor und Boxlegende Floyd Mayweather im Fokus – ein Kampf über den schon seit Monaten gesprochen wird, den Dana White aber nicht für realistisch hält.

„Wird das passieren“, fragte White die Pressevertreter. „Die Chancen stehen meiner Meinung nach in etwa so: Es ist genauso wahrscheinlich, dass ich am Super-Bowl-Sonntag der Ersatz-Quarterback für Tom Brady bin.“

Dabei hatte White sogar schon ein Angebot an Mayweather abgegeben. Er bot dem zurückgetretenen Boxer 25 Millionen Dollar plus PPPV-Anteile für einen Kampf gegen McGregor an. Eine Geldsumme, über die Mayweather nur lachen konnte.

„Ich habe ein Angebot abgegeben, weil Mayweather nur Mist erzählt“, erklärte White. „Er sagte, er hätte ein Angebot gemacht, was nicht stimmt. Also habe ich ein echtes Angebot gemacht.“