UFC News

Dana White: UFC nach ESPN-Deal nun 7 Milliarden wert

Dana White (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Vor zwei Jahren wechselte die UFC für vier Milliarden Dollar den Besitzer und gehört nun der Firma Endeavor. Nun soll die Marke UFC sogar schon fast das Doppelte wert sein, das behauptet zumindest Dana White in einem Interview mit Tony Robbins.

„Wenn man darüber nachdenkt, kratzen wir eigentlich immer noch an der Oberfläche“, so White im Interview. „Das kann alles noch viel größer werden. Wir haben gerade diesen TV-Deal mit ESPN über anderthalb Milliarden Dollar in den nächsten fünf Jahren eingefädelt. Die Firma ist jetzt sieben Milliarden wert.“

Wie White und Investorenberichte angeben, soll 2017 das lukrativste Jahr der Unternehmensgeschichte gewesen sein. Das, obwohl die PPV-Verkäufe seit Jahren rückläufig sind und zuletzt auch die Quoten auf Fox und den anhängenden Sendern rückläufig sind. Profitiert hatte die UFC dabei von Comebacks von Jon Jones und Georges St. Pierre sowie dem Boxkampf zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor, den man mitveranstaltete.

Trotz des lukrativen Jahres blieb die UFC bei den Verhandlungen für ihren neuen TV-Deal die Erwartungen nach unten korrigieren und ging im Endeffekt nur mit 300 Millionen pro Jahr aus den Verhandlungen. Dafür soll die große Plattform ESPN zukünftig für mehr UFC-Fans sorgen und so die Marke weiter stärken.

„Der ESPN-Deal ist natürlich immens für uns und wird uns nun Millionen von Menschen in den USA zugänglich machen, denen wir uns noch nicht gezeigt haben. Wir werden weitere Märkte neu erschließen, wir werden die besten Talente der Welt finden. Ich liebe es, neue aufstrebende Talente zu finden. Den nächsten Star, ich will den Sport weiter aufbauen. Das ist mein Fokus. Es ist keine Wissenschaft, es ist nichts Verrücktes. Einfach so weitermachen und weiterwachsen.“