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Dana White: UFC 229 hat sich weit über 2 Millionen Mal verkauft

Dana White (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Er hatte auf eine Verkaufszahl von drei Millionen Einheiten gehofft, am Ende muss sich Dana White für UFC 229 „nur“ mit deutlich über zwei Millionen verkauften PPVs begnügen. Das verriet der UFC-Präsident gegenüber TMZ.

„Die PPV-Zahlen kommen so langsam rein, deswegen habe ich auch deutlich bessere Laune als am Samstag“, so White in dem Video. „Wir haben keine drei Millionen geholt, aber es ist in diesem Geschäft unglaublich schwer, überhaupt zwei Millionen zu knacken. Nicht einmal Tyson gegen Holyfield hat das geschafft, sie waren bei 1,995 Millionen. Wir haben aber weit über zwei Millionen geholt, ich bin zufrieden.“

White hatte im Vorfeld nach frühen Vorbestellungen eine Prognose von drei Millionen verkauften PPV-Einheiten aufgestellt, fast eine Verdoppelung des bisherigen UFC-Rekords vom zweiten Kampf zwischen Conor McGregor und Nate Diaz. Natürlich wurde White ein weiteres Mal auf die Auseinandersetzungen im Anschluss angesprochen und auch danach gefragt, was seiner Meinung nach eine gerechtfertigte Strafe für Nurmagomedov wäre:

„Sie haben seine Börse einbehalten und sprechen davon, sie auch weiter zu behalten. Das sollte nicht passieren. Er sollte nicht seine Gage verlieren. Ich denke, er sollte eine Geldstrafe bekommen, vielleicht eine Viertelmillion und wird ein paar Monate suspendiert werden, vielleicht zwischen vier und sechs Monaten. […] Er sollte definitiv seinen Titel behalten. Er wird ein paar Monate Pause machen und das wars.“

Der UFC-Präsident erklärte im gleichen Video auch, warum die Aktion nicht mit der Bus-Attacke McGregors im April vergleichbar sei. Damals wurde McGregor nicht von der Kommission oder der UFC bestraft, musste sich jedoch vor Gericht verantworten.

„Conor wurde quasi suspendiert. New York hat ihn rausgeworfen. Er kann nicht im Staat New York kämpfen. Es ist nicht vergleichbar, die Rahmenbedingungen sind anders, Conor war im April nicht auf einem Event. Es war eine ganze andere Situation, Conor hatte mit dem Staat New York und der Polizei zu tun. Hier war Khabib Teil von etwas, das von der Athletic Commission reguliert wird.“

Wie White erläutert, würde eine Sperre der Athletic Commission dazu führen, dass Nurmagomedov vorübergehend in den USA nicht kämpfen könne, weil die anderen Kommissionen der Entscheidung Nevadas folgen würden. Zwar könnte Nurmagomedov außerhalb der USA antreten, die UFC würde jedoch nicht eine Entscheidung der NSAC umgehen.