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Dana White: Rückkampf gegen Khabib ist der logische nächste Schritt für Conor

Khabib Nurmagomedov vs. Conor McGregor (Foto: ZUFFA LLC)

Conor McGregor ist zurück. Der Ire kehrte am vergangenen Samstag nach fast anderthalb Jahren Auszeit in den UFC-Käfig zurück und zeigte gegen Donald Cerrone wieder eine fabulöse Leistung, gekrönt von einem schnellen Knockout nach 40 Sekunden. Nun werden wieder Gerüchte um einen Rückkampf gegen Khabib Nurmagomedov laut, insbesondere durch UFC-Präsident Dana White befeuert.

Denn der UFC-Präsident ließ sich auf der Pressekonferenz im Anschluss an UFC 246 mit der Aussage zitieren, dass ein zweiter Kampf der beiden den meisten Sinn ergeben würde, immerhin sei McGregor beim ersten Duell nicht in bester Verfassung gewesen.

„Wir müssen jetzt sehen, was für Conor Sinn ergibt. Conor hat gesagt, dass er mit persönlichen Problemen in den Kampf gegen Khabib bei UFC 229 gegangen ist“, sagte White. „Manches davon war selbstverschuldet. Er hatte Verletzungen, viele Probleme abseits. Er ist besessen vom Rückkampf, weil er weiß, dass er damals nicht bei 100% war.“

McGregor hatte den ersten Kampf klar verloren und in der vierten Runde gegen Khabib Nurmagomedov in der vierten Runde aufgegeben. In den letzten Wochen und Monaten ließ der Ire immer wieder Details seiner Vorbereitung durchsickern, sprach von Verletzungen oder davon, bis zur Woche des Kampfes getrunken zu haben. Nurmagomedov könnte zudem mit einem zweiten Sieg alle Zweifel beseitigen.

„Wenn man sich Khabib ansieht, er steht bei 28-0, ist ungeschlagen. Wir beginnen, über sein Vermächtnis zu sprechen. In diesem Sport 28 Kämpfe lang ungeschlagen zu bleiben ist, egal wer die Gegner waren, unglaublich schwer zu schaffen. Er ist der Weltmeister. Aber nach Samstag und der Art, wie Khabib den ersten Kampf gewonnen hat und zu was für einem Star er mittlerweile geworden ist, blicken wir Kämpfen wie Hagler-Hearns, Ali-Foreman oder Ali-Frazier entgegen. Das ist ein massiver Kampf mit globaler Anziehungskraft. Es ist einfach der Kampf schlechthin.“

Nurmagomedov hatte in der Vergangenheit kategorisch ausgeschlossen, noch einmal auf Conor McGregor zu treffen, solange der keine entsprechende Siegesserie mit in einen Titelkampf bringen würde, da er schließlich auch lange auf seine Chance warten musste. Ob die UFC den Champion mit einer hohen Gage umstimmen kann, ist hier die Frage.

„Khabib hat noch nie einen Kampf abgelehnt, nie”, so White weiter. „Das ist nicht seine Art, er lehnt nicht ab. Er hasst Conor McGregor, Conor McGregor hasst ihn. Jedes Mal, wenn ich mit dem einen über den anderen spreche, erhalte ich diese Art von Antwort.”

Der Fokus auf Nurmagomedov heißt gleichzeitig, dass Jorge Masvidal noch etwas auf seinen Money-Fight warten müsste. Der Amerikaner warb immer wieder für einen Kampf gegen McGregor, um für sich abzukassieren. Doch auch wenn der „Street Jesus“ einen Gürtel mit sich spazieren trägt, so ist es eben nichts Echtes und daher auch für Dana White uninteressant.

„Weder Conor noch Masvidal haben den Titel. Conor hat zwar ein Auge auf den BMF-Gürtel von Masvidal geworden, aber es ist eben kein UFC-Titel eines Weltmeisters. Khabib ist der logische Kampf.“

Der Rückkampf gegen Nurmagomedov könnte dabei bereits in diesem Jahr stattfinden, immerhin glaubt McGregor nicht daran, dass der Champion seinen Titel am 18. April in Brooklyn gegen Tony Ferguson verteidigen wird, da sich beide in der Vergangenheit immer wieder im Vorfeld verletzten. McGregor will sich bereithalten, falls einer der Kämpfer ausfällt.