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Dana White: Ronda-Comeback vielleicht erst 2017

Seit Monaten nur Zuschauer: Ronda Rousy (Foto: Tim Leidecker)

Seit dem 15. November 2015 ist Ronda Rousey wie vom Erdboden verschluckt. Damals unterlag sie bei UFC 193 im australischen Melbourne Holly Holm durch einen heftigen Knockout in der zweiten Runde. Zwar gab es in den darauffolgenden Monaten immer wieder Spekulationen über Rouseys nächsten Kampf, zustande kam bisher noch nichts. Glaubt man Dana White, dürfen sich die Fans noch auf mehrere Monate Wartezeit einstellen.

„Ich hoffe, wir bekommen Ronda in diesem Jahr noch in den Käfig,“ erklärte der UFC-Präsident im SportsCenter von ESPN. „Sie hatte gerade erst eine Knieoperation. Nichts Ernstes. Man hat sich nur ein wenig im Knie umgeschaut und gereinigt. Sie fühlt sich gut, ist mental gut drauf und trainiert. Ich hoffe, dass sie entweder im Dezember, in New York oder Anfang nächsten Jahres wieder kämpft.“

Eine ungewohnt lange Pause für Rousey, die in den drei Jahren zuvor sieben Titelkämpfe für die UFC bestritt und sechs davon dominant gewann. Sollte die 29-Jährige, der aufgrund ihrer Schauspiel-Ambitionen immer wieder ein frühes Karriereende im MMA vorausgesagt wird, ins Octagon zurückkehren, muss sich „Rowdy“ daher nicht erst wieder die Rangliste nach oben kämpfen. White bestätigte den sofortigen Titelkampf für die ex-Championesse.

„Wenn Miesha Tate dann noch Champion ist, wird Ronda gegen sie kämpfen,“ so White. „Wer auch immer dann den Gürtel trägt, Ronda Rousey wird gegen sie kämpfen. Man weiß ja nie, Verletzungen passieren in diesem Sport immer wieder. Vielleicht springt sie ja für jemanden ein. Es könnte auch sein, dass Holly Holm wieder den Titel hält, bis Ronda zurückkehrt.“

Vorerst bekommt jedoch Amanda Nunes ihre Titelchance. Die Brasilianerin stellt sich Tate bei UFC 200 am 9. Juli. Die bei UFC 196 entthronte Holly Holm steigt zwei Wochen später im Hauptkampf von UFC on Fox 20 gegen Valentina Shevchenko wieder ins Octagon.