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Dana White: McGregor behält nur einen Gürtel nach UFC 205

Dana White (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Am 12. November kommt es im Madison Square Garden zur UFC-Premiere im US-Bundesstaat New York. Das historische Ereignis wird mit dem Titelkampf zwischen Leichtgewichtschampion Eddie Alvarez und Federgewichtschampion Conor McGregor abgerundet. UFC-Präsident Dana White erklärte nun im Sportcenter von ESPN, wie das Duell zustande kam.

 

„Ursprünglich war der Plan, Khabib Nurmagomedov den Titelkampf zu geben,“ so White. „Conor McGregor kam verletzt aus dem Diaz-Kampf und die Ärzte sagten ihm, er müsse pausieren. Er und ich haben uns wochenlang darüber unterhalten. Er meinte, er kenne seinen Körper besser als ich. Was soll ich da noch sagen? Er wollte unbedingt in New York kämpfen. Das ist der Grund, warum wir ihn lieben. Er will versuchen, beide Titel zu erobern. Sobald der Kampf rum ist, wird er einen der Gürtel abgeben.“

Für Fans nicht nur Grund zur Freude. Schon länger regt sich Unmut über McGregors Weigerung, seinen Gürtel im Federgewicht zu verteidigen. Diesen gewann der Ire im vergangenen Dezember von Jose Aldo. Seitdem kämpfte McGregor jedoch zwei Mal gegen Nate Diaz. Der Kampf gegen Alvarez wäre der dritte in Folge außerhalb der Gewichtsklasse. Unerhört für einen Champion.

Ob McGregor überhaupt wieder ins Federgewicht zurückkehrt, ist die große Frage. Schon lange munkelt man, der Weight Cut auf 66 Kilo sei zu anstrengend für McGregor und es sei nur eine Frage der Zeit, bis er das Federgewicht endgültig verlasse.

„Welchen Gürtel er niederlegt, ist eine gute Frage,“ so White weiter. „Wir werden darüber sprechen müssen. Aber Conor muss erst ein paar persönliche Dinge regeln, dann sehen wir weiter. Dieser Kampf hat aber einfach Sinn ergeben.“

Gerüchten zu Folge soll McGregor im Falle eines Sieges bei UFC 205 seinen Titel im Federgewicht niederlegen. Sollte McGregor jedoch Alvarez unterliegen, wäre eine Titelverteidigung im Federgewicht der logisch nächste Schritt. Wie es danach weitergehen würde, ist unklar, nachdem Interims-Champion Aldo klargemacht hat, nicht mehr für die UFC kämpfen zu wollen.