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Dana White: „Ferguson gegen McGregor ist der einzige Kampf, der jetzt Sinn macht“

Dana White (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Die Frage nach dem nächsten Gegner für Leichtgewichts-Champion Conor McGregor ist für UFC Präsident Dana White eindeutig beantwortet. Tony Ferguson hat sich bei UFC 216 den Interims-Titel durch einen Sieg über Kevin Lee geholt. Jetzt steht die Vereinigung der beiden Titel an, Ferguson und McGregor müssen auskämpfen, wer von beiden der unangefochtene Leichtgewichts-Champion ist.

Das Leichtgewicht ist derzeit eine der spannendsten Gewichtsklassen mit vielen legitimen Herausforderern. Hinter Titelträger Conor McGregorund dem neuen Interims-Champion Tony Ferguson reihen sich Namen wie Khabib Nurmagomedov, Eddie Alvarez, Nate Diaz und Justin Gaethje ein. McGregors MMA-Auszeit, um gegen Floyd Mayweather im Boxen anzutreten, hätte die Top-Riege der Leichtgewichte zum Stillstand verdammt, hätte die UFC nicht einen Interims-Titelkampf angesetzt. Ferguson setzte sich in einem Aufgabesieg in der dritten Runde klar gegen Kevin Lee durch, sicherte sich mit seinem zehnten Sieg in Folge den Interims-Gürtel.

Der nächste logische Schritt sollte nun die Vereinigung der beiden Titel durch einen Kampf zwischen Ferguson und McGregor sein. Der Ire hatte jedoch zuletzt eine Reihe anderer für ihn interessanter Gegner ins Gespräch gebracht und unter anderem Interesse an einem dritten Kampf gegen Nate Diaz bekundet. Diese Gerüchte hat UFC Präsident Dana White aber bei der Pressekonferenz nach UFC 216 klar dementiert: „Niemand hat über Diaz geredet, das ist Internet-Blödsinn. Tony ist Interim-Champion, Conor ist Champion, also ist der Kampf zwischen den beiden der einzige, der jetzt Sinn ergibt. Es ist der Kampf, der jetzt stattfinden muss,“ so White.

Abzuwarten bleibt, was McGregor selbst dazu zu sagen hat. Bisher ist der Ire mit recht eigenwilligen Entscheidungen, was seine Gegner angeht, aufgefallen. So holte er sich 2015 mit einem schnelle K.o. gegen Jose Aldo den Federgewichtstitel. Anstatt ihn zu verteidigen trat er in der Folge aber zwei mal im Weltergewicht gegen Nate Diaz an. Nachdem er sich gegen Eddie Alvarez den Leichtgewichtstitel holen konnte, wandte er sich dem Boxkampf gegen Floyd Mayweather zu.

Bisher hat McGregor sich noch nicht zum neuen Interims-Champion geäußert, hat aber gegenüber der UFC angegeben, noch in diesem Jahr wieder ins Oktagon steigen zu wollen.