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Dana White erhält 9% des UFC-Gewinns

Dana White (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Seit Montag ist klar, die UFC wechselt den Besitzer. Während die Fertittas die Organisation verlassen, wird Dana White in seiner Funktion als Präsident weiterhin Teil der UFC bleiben. Nun sickerten die Details seines neuen Vertrags durch.

So wird Dana White in Zukunft keine pauschale Summe als Gehalt erhalten. Stattdessen wird der UFC-Präsident mit einer Gewinnbeteiligung entlohnt. Neun Prozent des bereinigten Gewinns sollen in Zukunft auf das Konto des 46-Jährigen überwiesen werden. Der Vertrag gilt zunächst für die kommenden fünf Jahre.

Was das in realen Zahlen heißt, wird man nicht herausfinden, da die UFC keine Pflicht zur Veröffentlichung ihrer Geschäftszahlen hat. Experten gehen jedoch davon aus, dass die Organisation, die im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von etwa 600 Millionen Dollar erreicht hat, für das aktuelle Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 200 Millionen Dollar rechnet. Damit würde White an die 18 Millionen Dollar verdienen.

Mit dieser Abmachung dürfte die Motivation ungebrochen sein, die UFC so erfolgreich wie möglich zu führen. White war damals federführend beim Kauf der UFC durch die Fertitta-Brüder. Der Freund der beiden Casino-Besitzer überzeugte die beiden vom Potential des Sports und der Marke UFC. Für 2 Millionen Dollar kauften die Fertittas und White der Semaphore Entertainment Group (SEG) die UFC ab. 15 Jahre später wechselt sie für 4 Milliarden Dollar den Besitzer.

Wie während der Verhandlungen über den UFC-Verkauf bekannt wurde, hielt White neun Prozent der Anteile an der UFC. Bei der Komplettübernahme durch die WME-IMG-Gruppe ergibt das für White einen Ertrag von 360 Millionen Dollar. Teilt man diese Summe auf die vergangenen 15 Jahre auf, könnte White zu Beginn der Vereinbarung sogar eine Gehaltseinbuße erleiden.