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Dana White: Cyborg hat Angst, nochmal gegen Nunes zu verlieren.

Dana White (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Im Dezember verlor Cristiane Justino aka „Cris Cyborg“ zum ersten Mal seit ihrem Debüt im Jahr 2005 wieder einen MMA-Kampf. Die Brasilianerin wurde dabei von Amanda Nunes innerhalb von 51 Sekunden ausgeknockt. Ursprünglich wollte Justino einen sofortigen Rückkampf, doch nun sagt UFC-Präsident Dana White, dass ein Sinneswandel vorliegt.

Wie der UFC-Präsident angab, habe er derzeit Probleme, Justino zu einer Vertragsverlängerung zur überzeugen. Das Arbeitspapier der Brasilianerin endet mit ihrem Kampf am Samstag gegen Felicia Spencer, die 34-Jährige hatte wiederholt angekündigt, ihren Marktwert ermitteln und sich Angebote anderer Organisationen anhören zu wollen. Für Dana White ist klar, warum Justino zögert, denn ein Rückkampf gegen Nunes würde nicht gut für sie ausgehen.

„Es ist recht offensichtlich, warum sie diesen Kampf nicht will. Es ist ein schlechtes Matchup für sie“, sagte White dem Portal TMZ. „Ich denke, dass Cyborg an einem Punkt ist, an dem sie Angst hat, noch einmal zu verlieren. Nochmal zu verlieren ist nichts, woran sie Interesse hat.“

Justino musste sich in ihrer Karriere erst zwei Mal geschlagen geben. In ihrem Debüt im Jahr 2005 und dann 13 Jahre später gegen Amanda Nunes im Duell zweier Champions. Dazwischen war die Brasilianerin die gefährlichste Frau im MMA-Sport und pflügte nur so durch die Konkurrenz.

Inwieweit der Einschätzung Whites zu vertrauen ist, ist fraglich. Die Brasilianerin steht bereits seit Jahren mit der UFC auf Kriegsfuß, weil die Organisation es bisher nicht zustande brachte, eine echte Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm auf die Beine zu stellen und Justino während ihrer Zeit als Champion stets gegen Kämpferinnen aus dem Bantamgewicht antrat, die für einen Kampf gegen sie die Gewichtsklasse wechselten.

In der Nacht zum Sonntag steht die Brasilianerin der ungeschlagenen Kanadierin Felicia Spencer bei UFC 240 gegenüber, einem echten Federgewicht, das im vergangenen Jahr den Titel bei Invicta gewann und im Frühjahr gegen die Australierin Megan Anderson erfolgreich in der UFC debütierte.