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Dana White: „Conor McGregor will nie wieder in Nevada kämpfen“

Conor McGregor (Foto: Florian Sädler)

150.000 US-Dollar muss Conor McGregor an die Sportkommission von Nevada zahlen, da er sich im August bei einer Pressekonferenz in Las Vegas mit Kontrahent Nate Diaz eine Wurfschlacht mit Flaschen und Dosen lieferte. Die hohe Geldstrafe hat dem UFC-Federgewichtschampion die Bereitschaft genommen, zukünftig in Las Vegas zu kämpfen, wie UFC-Präsident Dana White am Mittwoch erklärte.

„Conor McGregor meldete sich gestern bei mir und sagte: 'Ich will nie wieder in Nevada kämpfen, nie wieder'“, so White. „Inwiefern ist das sinnvoll für den Bundesstaat Nevada? Wenn du dem Jungen und Nate solche Geldstrafen aufbrummst, bringst du sie doch nur dazu, nicht mehr bei dir kämpfen zu wollen. Und das ist keine gute Sache.“

Neben der hohen Geldstrafe, die fünf Prozent von McGregors Kampfgage in Höhe von 3 Millionen Dollar entspricht, muss McGregor 50 Sozialstunden ableisten und an einer Anti-Mobbing-Kampagne teilnehmen.

„Wisst ihr was“, fragte White. „Conor McGregor braucht Nevada nicht. Er kann überall kämpfen. Er kann auch in Iowa kämpfen, okay? Wir können ihn auch auf einer abgelegenen Insel kämpfen lassen. Es macht keinen Sinn für den Bundesstaat, einfach furchtbar. Ich war nicht begeistert, als das (auf der Pressekonferenz) passiert ist. Wir haben unser Bestes gegeben, die Situation in Schach zu halten. Aber Wasserflaschen werfen? Kommt schon. Ich will hier auch nicht zu sehr von Leder ziehen und mir Ärger einhandeln, aber es ist lächerlich.“

Während McGregor seine Strafe bereits kassiert hat, steht Nate Diaz‘ Verhör noch aus. Er muss vermutlich im November vor die Kommission treten und mit einer ähnlichen Strafe rechnen.