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Dana White: „Conor McGregor ist eine Geldmaschine“

Mit Sakko und Sonnenbrille: So kennt man Conor McGregor (Foto: Florian Sädler/GNP1.de).

Die „Go Big“-Pressekonferenz der UFC Anfang September in Las Vegas hätte auch die Conor-McGregor-Show genannt werden können. Der Interims-Champion im UFC-Federgewicht zog dort mit markigen Sprüchen die Aufmerksamkeit auf sich, vor allem die Leichtgewichte Rafael dos Anjos und Donald Cerrone bekamen ihr Fett weg. Mehrmals betonte McGregor, dass jeder UFC-Kämpfer gegen ihn antreten wolle, denn ein Duell mit ihm sei wie ein Hauptgewinn im Lotto: Seine Gegner würden reich durch ihn.

McGregor ließ in der Vergangenheit schon mehrmals durchblicken, dass das Abkochen des Gewichts bis hin zum Limit der Federgewichtsklasse sehr schwierig für ihn ist, weshalb ein Aufstieg ins Leichtgewicht sehr wahrscheinlich sei. In diesem Zusammenhang verwundert es natürlich nicht, dass sich der Ire nicht scheut, Leichtgewichtschampion Rafael dos Anjos sowie den aktuellen Herausforderer Donald Cerrone verbal zu attackieren, zwei der größten Namen in der 70-Kilo-Klasse.

Dana White schließt einen Gewichtsklassenwechsel McGregors ebenfalls nicht aus. Zunächst aber scheint eine andere Option interessanter zu sein: Gewinnt der Ire bei UFC 194 am 12. Dezember den Federgewichtstitel gegen den amtierenden Champion Jose Aldo, könnte eine Titelverteidigung in Irland (GNP1 berichtete) auf ihn warten, möglicherweise gegen Frankie Edgar. Eine weitere Bedingung hierfür ist jedoch, dass Edgar seinerseits den bevorstehenden Kampf gegen Chad Mendes im Dezember gewinnt.

Ein Kampf gegen Urijah Faber kann hingegen ausgeschlossen werden. Es wurde in der Vergangenheit immer wieder über eine Begegnung der beiden „The Ultimate Fighter“-Trainer spekuliert – u.a., weil McGregor unbedingt auf der anstehenden UFC-Veranstaltung in Dublin kämpfen wollte. Dana White betonte aber, dass es für McGregor momentan keinen Sinn machen würde, diesen Kampf anzunehmen.

Laut White hat McGregor eine ähnliche Anziehungskraft für seine Gegner wie Floyd Mayweather auf seine Kontrahenten im Boxen. Die Gegner der beiden realisieren, so White, dass für sie eine enorme Geldsumme herausspringen kann, wenn sie vor dem Kampf Teil des immensen Medienrummels sind.
„Es ist nicht anders wie in jedem anderen Sport auch. Floyd Mayweather oder Oscar De La Hoya waren die Geldmaschinen im Boxen und McGregor ist dieser Typ in der UFC. Ich verstehe daher jeden Kämpfer, der gegen McGregor antreten will“, so White kürzlich gegenüber FOX Sports.

McGregor ist ohne Zweifel zurzeit einer der größten Stars der UFC. Vorerst steht für ihn aber die Begegnung mit Jose Aldo bei UFC 194 im Vordergrund. Die beiden Erzfeinde werden am 12. Dezember in Las Vegas aufeinandertreffen – nicht zuletzt wegen der offenen Rivalität der beiden Top-Kämpfer könnte UFC 194 der größte Event werden, den die Organisation in den letzten Jahren veranstaltet hat.