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Dana White bestätigt: Conor-Comeback gegen „Cowboy“ Cerrone

Conor McGregor ist wieder da (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Das Comeback von Conor McGregor soll feststehen. Wie UFC-Präsident Dana White gegenüber ESPN zu Protokoll gab, hat der Ire einen Vertrag für einen Kampf gegen Donald Cerrone unterzeichnet. Die beiden sollen den Hauptkampf von UFC 246 am 18. Januar in Las Vegas bestreiten.

Was vor zehn Monaten begann, bekommt am 18. Januar sein kleines Happy End in Las Vegas. Dann wird Conor McGregor das erste Mal seit seiner Niederlage im Oktober 2018 gegen Khabib Nurmagomedov wieder im Käfig stehen und gegen Donald Cerrone kämpfen. Wie White angab, hat McGregor seine Unterschrift unter den Vertrag gesetzt, Cerrone hat gleichzeitig auch seinen Vertrag mit der UFC verlängert. „Conor hat unterschrieben und Cerrone ist sowieso bereit“, erklärte White gegenüber dem Sportsender.

Seit Januar steht der Kampf im Raum. Damals dominierte Cerrone in Brooklyn einen Kampf gegen Alexander Hernandez und forderte im Anschluss McGregor zum Kampf. Der Ire, der damals noch seine Sperre nach den Ausschreitungen des Khabib-Kampfs absitzen musste, zeigte sich von Beginn an interessiert. Doch wie so oft, gestalteten sich die Verhandlungen mit dem Iren mehr als kompliziert.

Mehrere angedachte Termine, angefangen im April 2019, fielen aus. Cerrone kämpfte unterdessen an den Terminen einfach gegen andere Gegner. Der „Cowboy“ besiegte im Mai Al Iaquinta, musste sich zuletzt erst Tony Ferguson und dann Justin Gaethje geschlagen geben. Nun bekommt Cerrone doch noch seinen Wunsch, muss dafür aber wieder hoch ins Weltergewicht.

McGregor stand in den letzten drei Jahren kaum im Käfig. Der Ire feierte seinen letzten Sieg im November 2016 gegen Eddie Alvarez, wodurch er zum ersten Doppel-Champion der UFC-Geschichte wurde. Anschließend suchte er seine Herausforderung im Boxen und stand Floyd Mayweather gegenüber, unterlag dabei in der zehnten Runde.

Vor einem Jahr folgte dann die Rückkehr in den Käfig gegen Khabib Nurmagomedov. McGregor gab in der vierten Runde in einem Neck Crank auf. McGregor hofft seitdem auf eine Wiederholung des Hass-Duells gegen den Champion aus Dagestan. Die Rückkehr in den Käfig ist für McGregor eine wohltuende Abwechslung, nachdem er in den letzten Monaten immer wieder für negative Schlagzeilen abseits des Sports gesorgt hatte.