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Cyborg: Ich will eine eigene UFC-Gewichtsklasse für mich!

Cristiane "Cyborg" Justino mit dem Invicta FC-Gürtel. (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

Cristiane „Cyborg“ Justino gilt für viele als die beste MMA-Kämpferin aller Zeiten. Die Brasilianerin gab vor wenigen Wochen ihr UFC-Debüt im Catchweight (bis 63kg). Jetzt fordert die amtierende Invicta FC-Championesse im Federgewicht die Einführung dieser Gewichtsklasse in der weltweit größten MMA-Organisation.

 „Jedes Bantamgewicht in der UFC hat schon mal im Federgewicht gekämpft“, so Justino in einem Facebook-Beitrag. „Ronda Rousey, Miesha Tate, Holly Holm oder Amanda Nunes, keine von ihnen ist jemals unter 61 Kilogramm angetreten. Es gibt keine Kämpferin im UFC-Bantamgewicht, die ihre ganze Karriere im Bantamgewicht verbracht hat.“

In der UFC gibt es keine Gewichtklasse für Athletinnen bis zu 65 Kilogramm. Das Bantamgewicht (-61kg) ist die derzeit „schwerste“ Gewichtsklasse. Das will Justino ändern.

Die Brasilianerin ist der Meinung, dass allein ihr Name und ihre Leistung Grund genug dafür sein müssten, dass die UFC die gewünschte Gewichtklasse einführt: „Ich verdiene es, meine eigene Gewichtklasse zu bekommen. Ich bin die einzige amtierende MMA-Weltmeisterin, die unter ihrem Kampfgewicht in einem Superfight angetreten ist. Die Mädels haben alle Angst vor mir und wollen nicht in meiner Gewichtklasse gegen mich antreten. Ich trage das einzige Risiko, da sie von mir verlangen, dass ich nicht nur Gewicht abkochen muss, sondern auch Duelle bestreiten soll, in denen kein Gürtel auf dem Spiel steht. Das ist nicht fair. Zudem finde ich, dass Frauen das Recht auf Gleichberechtigung besitzen.“

Justino meint damit die Vielzahl an Gewichtsklasse, die es für Männer gibt. Die UFC gab vor einigen Wochen bekannt, über die Einführung einer neuen Gewichtsklasse für Frauen nachzudenken, doch handelt es sich dabei um das Fliegengewicht (-57kg). Über das Federgewicht wurde bislang nicht diskutiert.