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Cruz: „Mein Ziel ist, noch dieses Jahr um den Titel zu kämpfen.”

Dominick Cruz (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Am Samstag stehen sich in Chicago UFC-Bantamgewichtschampion TJ Dillashaw und Renan Barao gegenüber. Sollte Dillashaw seinen Gürtel behalten hätte er bereits innerhalb von 14 Monaten genauso viele Titelverteidigungen in der Bilanz wie der Kämpfer, der seinen Gürtel nie im Octagon verlor: Dominick Cruz. Der „Dominator” äußerte sich nun in einem Interview zu seinen Plänen zur Rückkehr ins Titelrennen.

27. September 2014, Las Vegas. Unter frenetischem Jubel unzähliger Fans betritt Dominick Cruz das Octagon der UFC. Nur eine Minute benötigt der 29-Jährige, um Takeya Mizugaki K.o. zu schlagen und damit seine Spitznamen "Dominator" gerecht zu werden. Doch etwas fehlt einfach. Der UFC-Titel im Bantamgewicht steht in diesem Duell leider nicht auf dem Spiel. Diesen hat Cruz bereits ein halbes Jahr zuvor kampflos abtreten müssen, nachdem er erneut einen Kampf absagen musste. Das Duell bei UFC 178 ist das erste nach fast genau drei Jahren Pause für Cruz.

Seitdem wartet die MMA-Gemeinde auf einen erneuten Titelkampf des einstigen UFC- und WEC-Champions. Wenn es nach Cruz geht, soll bereits dieses Jahr Schluss sein mit der Warterei. „Mein Ziel ist, noch dieses Jahr wieder im Käfig zu stehen. Ich will meinen nächsten Kampf komplett gesund bestreiten und dabei natürlich um den Titel kämpfen. Es ist mir auch egal, wer ihn dann hält. Ich glaube, dass ich der Beste bin und ich glaube, dass ich die Position an der Spitze nie verloren habe. Alles, worauf man nun wartet ist, dass ich zurückkomme und sie mir wieder verdiene.”

Grund für die erneute Warterei ist ein weiterer Kreuzbandriss, den sich das Bantamgewicht im Dezember vergangenen Jahres zuzog (GNP1.de berichtete). Besonders bitter war dabei, dass es sich um das bis dato unverletzte rechte Knie handelte, nachdem Cruz zuvor schon zwei Kreuzbandrisse am linken Knie wegstecken musste. Keine leichte Aufgabe - weder physisch noch psychisch. Der Kämpfer, der sich nebenbei noch als Analyst hervortut, will aber nichts forcieren, nur um dann doch wieder einen Rückschlag zu erleiden und sieht es gelassen: „Ich habe schon meinen Gürtel verloren und bin nicht mehr in den Rankings. Es gibt also keine Eile. Alles, was ich mir erarbeitet habe, wurde mir schon genommen. ”