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Cro Cop: Ich kehre nicht wegen des Geldes zurück!

Mirko "Cro Cop" (Foto: Mark Bergmann)

Zu Pride-FC-Zeiten wusste Mirko „Cro Cop“ Filipović (30-11-2, 1 No Contest) mit starkem Kickboxen, insbesondere mit brachialen Kicks zu beeindrucken und war eines der am meisten gefürchteten Schwergewichte dieser Ära. Seinen Kampfrekord zieren eine Vielzahl denkwürdiger Schlachten, unter anderem gegen Fedor Emelianenko, Minotauro Nogueira und Josh Barnett. Nun kehrt er in die MMA-Königsklasse zurück (GnP berichtete) und sprach in einem Interview über die Beweggründe seines erneuten Anlaufes.

„Ich habe nicht wegen des großen Vertrages unterschrieben, vielmehr geht es mir um mein eigenes Vergnügen. Auf meinen ersten Kampf nach der Rückkehr bin ich schon heiß. Ich schulde es mir selbst und meinen Fans. Es bietet sich mir die Möglichkeit, sportlich einiges gerade zu rücken und falls es mir gelingt: Großartig! Falls nicht, dann habe ich es wenigstens versucht und mein Bestes gegeben.“

Die Gedanken an die letzten UFC-Auftritte des mittlerweile 40-Jährigen dürften dessen Fans jedoch kalte Schauer über den Rücken laufen lassen, denn „Cro Cop“ verlor sie allesamt in besorgniserregender Manier durch (T).K.o. in Runde 3. Im Anschluss an diese Misere fand Filipović sein sportliches Zuhause zunächst in Japan. Dort konnte er drei von vier MMA-Kämpfen zu seinen Gunsten entscheiden und nebenbei auch im Kickboxen einige Achtungserfolge – unter anderem bei GLORY – verbuchen, ehe er sich nun aufmachte, einen neuen Anlauf in der UFC zu nehmen.

Am 11. April dieses Jahres ist es dann soweit: Im Hauptkampf der ersten UFC-Veranstaltung die bei unseren Nachbarn in Polen stattfindet trifft der Veteran auf einen alten Bekannten, nämlich Gabriel Gonzaga. Der 35-jährige Brasilianer konnte den Rückkehrer bereits in einem Duell bei UFC 70 im Jahr 2007 mittels eines Kicks zum Kopf brutal in der ersten Runde bezwingen.