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Cristiane „Cyborg“ Justino über mögliches Doping-Vergehen informiert

Cris Cyborg (Foto: Tobias Bunnenberg)

Cristiane „Cyborg“ Justino ist von der U.S. Anti-Doping Agency (USADA) über einen möglichen Dopingverstoß informiert worden. Dies gab die UFC heute auf ihrer offiziellen Website bekannt.

So ist „Cyborg“ bei einer Dopingkontrolle am 5. Dezember positiv auf eine verbotene Substanz getestet worden. Welchen Stoff man im Blutkreislauf der 31-Jährigen gefunden hat, ist aber nicht bekannt.

Justino äußerte sich selbst gegenüber MMAFighting.com zu dem positiven Testergebnis: „Was ich momentan sagen kann, ist, dass sie (USADA) mit meinem Arzt sprechen und ich bin ganz ruhig. Jeder weiß, dass ich krank bin und mich vom Weight-Cut von meinem letzten Kampf erhole. Es geht immer noch um den Weight-Cut. Jeder weiß, dass ich nicht gesund bin. Sie reden mit meinem Arzt, um eine geeignete Lösung zu finden. Es ist nichts Schlimmes. Ich werde medizinisch behandelt.“

Ihren letzten Kampf hat Justino Ende September bestritten. Für ihre Begegnung mit Lina Lansberg hatte die Brasilianerin in kürzester Zeit ausgesprochen viel Gewicht verlieren müssen, was ihr offenbar noch immer schwer zu schaffen macht. Darum lehnte „Cyborg“ auch zwei Termine für einen Kampf um den ersten UFC-Federgewichtstitel im kommenden Jahr ab.

Auch wenn „Cyborg“ möglicherweise tatsächlich aufgrund von benötigten Medikamenten durch den Dopingtest gefallen ist, hat das Ganze einen bitteren Beigeschmack. Immerhin wurde sie im Jahr 2011 schon einmal positiv getestet. Nach ihrem T.K.o.-Sieg gegen Hiroko Yamanaka schlug der Dopingtest positiv auf das Steroid Stanozolol an. „Cyborg“ bekam damals den Strikeforce-Titel aberkannt und wurde für ein Jahr suspendiert. Es bleibt abzuwarten, wie die USADA im jetzigen Fall entscheiden wird.