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Cristiane „Cyborg“ Justino reagiert auf Ankündigung des Federgewichtstitelkampfes

Cristiane Justino (Foto: Zuffa LLC)

Im nächsten Jahr wird die UFC offiziell eine Federgewichtsklasse für die Frauen einführen und damit auch eine weitere Championess ermitteln. Holly Holm und Germaine de Randamie werden im Februar bei UFC 208 um den neuen Gürtel antreten. Einer Kämpferin ist das wenig überraschend sauer aufgestoßen: Cristiane „Cyborg“ Justino.

„Noch vor zwei Monaten gab es im Federgewicht keine Mädels, gegen die ich kämpfen konnte“, schrieb Justino auf Twitter. „Jetzt kämpft eine um den Titel, die eine Bilanz von 0-2 (in ihren letzten Kämpfen) hat, nur um mich respektlos zu behandeln.“

Justino ist die wohl bekannteste Federgewichtlerin der Welt, war die letzte Titelträgerin bei Strikeforce und hält aktuell das Gold bei Invicta FC. Seit Mai 2016 kämpft „Cyborg“ auch für die UFC, wo sie bisher zweimal im Catchweight bis 140 Pfund angetreten ist und siegreich war. Mehrfach forderte Justino die Einführung der Federgewichtsklasse bis 145 Pfund. Zu groß waren die Anstrengungen, das Gewicht zum Catchweight zu verlieren.

Dabei hatte die UFC Justino sogar zwei Termine für den ersten Titelkampf im Federgewicht angeboten. Beide Angebote lehnte sie aber ab und bot sich für einen Kampf im März an, um sich komplett von den Strapazen ihres letzten Weight-Cuts erholen zu können. Die Wartezeit war für die UFC aber offensichtlich zu lang. 

„Wenn man keine ernstzunehmenden Rankings hat, dann kämpfen am Ende 1-5 vs. 10-0 um den Titel“, schrieb Justino weiter. „Und du hast Leute wie mich, die auf die Gewichtsklasse gewartet haben, rumsitzen. Das schlimmste ist, dass ich für diese Gewichtsklasse gekämpft habe. Ich habe keinen Titelkampf abgelehnt, ich habe nach einem Kampf im März gefragt. 10 Jahre ohne Gewichtsklasse und ohne Respekt.“