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Cris Cyborg vor UFC-Abschied: Ich will meinen Marktwert testen!

Cristiane "Cyborg" Justino (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

Kaum hat Cristiane Justino ihren UFC-Titel verloren, scheint die Brasilianerin vor dem Abschied aus der UFC zu stehen. Das Federgewicht, dass im Juli gegen Felicia Spencer den letzten Kampf in ihrem aktuellen UFC-Vertrag bestreitet, will sich anschließend auf dem Markt umschauen.

„Ich will mich mit anderen Promotern treffen und sehen, was ich wert bin“, sagte Justino am Samstag in einem Interview bei Ariel Helwani. „Ich denke, dass es gut ist, sich erst einmal umzuhören, bevor einem gesagt wird, dass man wenig Wert hat. Ich will sehen, wie das die anderen Promoter sehen.“

Die 33-Jährige verlor im Dezember ihren Titel an Amanda Nunes und wurde damit zum ersten Mal seit 13 Jahren bezwungen, als sie in der ersten Runde K.o. ging. Die Brasilianerin galt zuvor als gefährlichste Kämpferin der Welt, um sie herum sollte ursprünglich die ganze Gewichtsklasse in der UFC aufgebaut werden.

Doch statt neue Federgewichte zu verpflichten, musste sich „Cris Cyborg“ immer wieder mit Kämpferinnen aus dem Bantamgewicht messen, etwa Tonya Evinger oder Holly Holm. Derzeit hat die Gewichtsklasse gerade einmal drei echte Federgewichte aufzubieten.

Die Brasilianerin, die eigentlich auf einen direkten Rückkampf gegen Doppel-Champion Amanda Nunes gehofft hatte, will sich nun auf dem Markt umschauen, nachdem von Seiten der UFC keine Bestrebungen hinsichtlich einer echten Gewichtsklasse zu erkennen sind und ihr Vertrag bald endet. So sollen auch die Zweifler in der UFC mundtot gemacht werden, die in Justino kein Potenzial sehen, Veranstaltungen zu tragen.

„Meine Chance wird kommen und ich werde endlich die Möglichkeit haben, meinen wahren Wert bei anderen Promotern herauszufinden“, so Justino weiter. Die frühere Titelträgerin von Invicta FC und Strikeforce könnte aufgrund der gemeinsamen Vergangenheit mit Bellator-Geschäftsführer Scott Coker ein weiteres interessantes Ziel für den UFC-Konkurrenten sein.