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Cormier verpasste wegen Pressekonferenz Schulaufführung des Sohnes

Daniel Cormier (Foto: Zuffa LLC)

Eine Pressekonferenz der UFC zu verpassen, kann für einen Kämpfer schnell mal mit einer Kampfabsage durch die UFC enden. Das haben Conor McGregor und Nick Diaz in der Vergangenheit bereits zu spüren bekommen. Daniel Cormier hatte seinen Mittwoch eigentlich anders verplant - nur ein Kompromiss konnte ihn zur Teilnahme an der Pressekonferenz für UFC 200 in New York bewegen.

„Als die UFC mich am Montag wegen der Pressekonferenz angerufen hat, habe ich Dave Sholler (UFC-Direktor für Public Relations) gesagt, dass ich nicht kommen kann“, so Cormier. „Ich sagte, dass mein Sohn am Mittwoch eine Schulaufführung hat und ich die nicht verpassen kann. Jedes Mal, wenn du bei der UFC etwas ablehnst, ruft erst die PR-Abteilung an und dann Dana White. Ich habe erst gezögert, weil ich wusste, warum er anruft. Ich sagte ihm, dass ich die Aufführung meines Sohnes nicht verpassen kann.“

Am Ende konnte man sich aber doch einigen und Cormier trat die Reise von Kalifornien nach New York an. Cormier erklärte: „Wir arbeiten für eine großartige Firma. Sie haben eine Kameracrew in die Schule meines Sohnes geschickt und sie haben mir die Aufführung heute Morgen aufs Telefon gestreamt. Ich konnte sehen, wie mein Junge singt und einen Soloauftritt hatte. Es war gut. Ich schätze es, was die UFC alles macht.“

Cormier hat erst am Montag erfahren, dass er bei UFC 200 auf Jon Jones treffen wird. Ursprünglich sollte Conor McGregor im Hauptkampf der Jubiläumsshow gegen Nate Diaz antreten, doch da der Ire sich weigerte, mehrere Pressekonferenzen in den USA zu besuchen, wurde er von Dana White kurzerhand von der Fight Card gestrichen.

„Wir wissen ja, dass das Teil des Jobs ist“, sagte Cormier. „Wir machen alle viel Geld damit. Wenn man uns sagt, dass wir unsere Pflichten erfüllen sollen, dann machen wir das auch, auch wenn man manchmal keine Lust darauf hat. Bei Conor ist es aber ehrlich gesagt so, dass er viel mehr macht als wir alle zusammen. Er macht viel mehr mit der Presse. Deshalb kann ich ihn ein wenig verstehen, aber das ist nun mal die große Show. Hier musst du alles andere zurückstellen und einfach das machen, was von dir verlangt wird. Ich weiß, dass er (gegen Diaz) verloren hat. Ich weiß, dass er trainieren muss. Und ich sympathisiere mit ihm, aber das ist die große Show und es ist Teil des Jobs.“