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Cormier: „Sparring mit Velasquez ist härter, als gegen Jones zu kämpfen“

Die mentale Kriegsführung zwischen Cormier und Jones nimmt kein Ende (Foto: Zuffa LLC)

Das vergangene Jahr lief nicht wie geplant für die renommierte American Kickboxing Academy. Ihr Ziel, das neue Jahr mit vier Titeln einzuläuten, rückte spätestens mit der Niederlage von Cain Velasquez gegen Fabricio Werdum in weite Ferne. Bei UFC 199 musste mit Luke Rockhold nun auch der zweite Titelträger aus diesem Camp seinen Gürtel abgeben. Damit steht Daniel Cormier bei UFC 200 vor der Aufgabe, als letzter Champion die Ehre der AKA zu verteidigen. Davon lässt sich „DC“ jedoch nicht einschüchtern. Für ihn ist das tägliche Training mit dem ehemals besten Schwergewicht der Welt deutlich anspruchsvoller als der anstehende Kampf gegen Jon Jones.

Alexander Gustafsson, Anthony Johnson, Dan Henderson und viele mehr: Die Liste der Siege des Halbschwergewichtsweltmeisters Daniel Cormier ist mehr als beeindruckend. Dem gegenüber steht lediglich eine einzige Niederlage. Bei UFC 182 fand der zweifache Olympionike im damaligen Champion Jon Jones seinen Meister. Trotz der eindeutigen Punktniederlage hält er Jones nicht für den besten Mann, dem er je im Ring gegenüberstand.

„Ich glaube immer noch, dass Cain Velasquez das beste Schwergewicht aller Zeiten ist“ so Cormier. „Ich glaube, dass Cain der beste Kämpfer ist, mit dem ich je im Käfig stand. Das ist einfach die Wahrheit. Ich wurde mit Cain und Jones in einen Käfig gesperrt und das Sparring mit Cain war härter, als gegen Jones zu kämpfen.“

Vor dem letzten Aufeinandertreffen mit „Bones“ hatte Cormier nicht die Möglichkeit, sich mit seinem Freund Velasquez vorzubereiten, da dieser zu dem Zeitpunkt an einer Verletzung laborierte. Dass die beiden diesmal am selben Abend in das Octagon steigen, hält „DC“ für das fehlende Puzzlestück, das ihm zu einem Sieg gegen Jones noch gefehlt hat.

„Wenn ich in den Kampf gegen Jones gehe weiß ich, was es heißt, jeden Tag mit Widrigkeiten zu kämpfen zu haben. Es ist fantastisch. Ich bin der Überzeugung, dass es ein großer Faktor ist, Cain in meiner Vorbereitung um mich zu haben. Ich bin so selbstbewusst. Ich bin so enthusiastisch. Ich bin einfach bereit. Es ist unglaublich.“

Wie stark der Einfluss von Velasquez auf den Erfolg seines Teamkollegen ist, wird sich am 9. Juli zeigen. Der Rückkampf zwischen Jones und Cormier wird an diesem Abend der Hauptkampf der bisher größten Veranstaltung in der Geschichte der UFC sein. Geht es nach Daniel Cormier, ist er auch nach UFC 200 noch deren Weltmeister im Halbschwergewicht.

„Mir ist egal, wie es passiert. Ich werde diesen Kampf gewinnen.“