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McGregor zu möglichem Kampf bei UFC 205: "Fleht mich an!"

Wird Conor McGregor bei UFC 205 kämpfen? Vielleicht, wenn wir ihn anflehen. (Foto: Florian Sädler)

Das historische UFC-Debüt in New York hat noch immer keinen echten Hauptkampf. Aus einem geplanten Champion-vs.-Champion-Duell zwischen Conor McGregor und Eddie Alvarez wird nichts. Nun meldete sich der irische Quoten-König erstmals selbst zu Wort.

"Fleht mich an", kommentierte McGregor die Situation um UFC 205 am Mittwochabend knapp per Twitter. Was war damit gemeint?

Wir spulen ein wenig zurück: Seit Wochen schon gibt es Gerüchte zu einem Superfight bei UFC 205, zwischen dem frisch gebackenen Leichtgewichtschampion Eddie Alvarez und Federgewichtschampion McGregor. Anfang der Woche begann Alvarez schließlich, via Twitter in Richtung des Iren zu sticheln - doch der verhielt sich ungewohnt ruhig.

Mitte der Woche verkündete UFC-Präsident Dana White plötzlich, dass es vorerst keinen Kampf zwischen Alvarez und McGregor geben werde. Alvarez' nächster Herausforderer sei stattdessen der ungeschlagene Russe Khabib Nurmagomedov, allerdings wohl erst bei UFC 206. Alvarez erklärte kurz darauf, er kämpfe entweder gegen McGregor oder gar nicht - kein Wunder, garantiert ein Kampf gegen den großmäuligen Iren doch eine Millionengage.

Stimmen aus dem UFC-Umfeld berichten unterdessen, Dana White bestehe darauf, dass McGregor endlich seinen UFC-Titel verteidigt, den er im vergangenen Dezember von Jose Aldo gewonnen hat. Seitdem bestritt McGregor zwei Kämpfe im Weltergewicht, jedoch keine einzige Titelverteidigung im Federgewicht.

Pflichtherausforderer wäre Interims-Champion Aldo, der im Dezember nach nur 13 Sekunden K.o. geschlagen wurde. Ein gigantischer Rückkampf, an dem McGregor jedoch kein Interesse hat, wie er vor einigen Wochen bereits deutlich machte. Verteidigt er seinen Titel aber nicht, muss er ihn niederlegen, so White.

Was bedeutet nun also McGregors aktueller Tweet? Will er angefleht werden, gegen Aldo zu kämpfen? Oder seinen Gürtel niederzulegen? Fakt ist, dass dies die altbekannten Machtspielchen des Iren sind, der sich seiner einzigartigen Position als erfolgreichster UFC-Star aller Zeiten mehr als bewusst ist. 

Endgültig klären wird sich die Situation um den Hauptkampf von UFC 205 spätestens am kommenden Dienstag, dann nämlich will die UFC die finale Fightcard auf einer Pressekonferenz in New York verkünden - mit oder ohne McGregor.